herCareer Politik unterstützt Karrieremesse für Frauen

Redakteur: Andrea Gillhuber

Ein Mal im Jahr treffen sich Frauen auf der Karrieremesse „her Career“, welche am 12. und 13. Oktober in München stattfand.

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Eine bessere Vereinbarkeit und mehr Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung werde für die Unternehmen mehr und mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor um die besten Köpfe, so Bundesministerin Barley.
Eine bessere Vereinbarkeit und mehr Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung werde für die Unternehmen mehr und mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor um die besten Köpfe, so Bundesministerin Barley.
(Bild: Susie Knoll)

Die Veranstaltung richtet sich an Absolventinnen, Frauen in Fach- und Führungspositionen sowie an Existenzgründerinnen. Ziel ist es, Frauen im beruflichen Umfeld zu unterstützen und eine Plattform für die weibliche Karriereplanung zu bieten. In einer lockeren Atmosphäre bietet sich Frauen die Möglichkeit, sich über Hierarchieebenen hinweg auf Augenhöhe auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und so ein berufliches Netzwerk auf- und auszubauen.

Unterstützung erfährt die Messe von zwei Bundesministerinnen. So wird die Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries bei der Netzwerkveranstaltung „herCAREER@Night“ dabei sein und Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Katarina Barley, hat eine Schirmherrschaft über die Karrieremesse übernommen. Barley: „Unternehmen, die qualifizierte Beschäftigte gewinnen und halten wollen, müssen künftig mehr attraktive Angebote für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatem machen. Die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen ist heute zunehmend eine partnerschaftliche Aufgabe, die Frauen und Männer gleichermaßen beschäftigt.“ Genau diese Bedürfnisse greife „her Career“ auf.

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Brigitte Zypries fordert mehr Unterstützung für Frauen: „Dass wir 2017 noch keine Frau an der Spitze eines der 30 DAX-Konzerne haben, ist nicht mit fehlender Kompetenz von Frauen zu begründen. Auch als Gründerinnen sind Frauen noch unterrepräsentiert. Frauen zu fördern, ist ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft, denn sie sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Mädchen und Frauen sollten sich trauen, ihre Ideen für die Wirtschaft in die Praxis umsetzen. Wir müssen unsere kompetenten, starken Frauen sichtbarer machen. Das Manifest für ‚Frauen in der Wirtschaft‘, das ich kürzlich gemeinsam mit starken Entscheiderinnen auf den Weg gebracht habe, richtet ebendiesen Appell an Politik, Unternehmen und die Frauen selbst.“

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