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Werkzeugspannmittel

Polygonspanntechnik ermöglicht µ-genaue Bearbeitung schwerer Bauteile

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Auf einer SHW-Fahrständermaschine mit 66 Werkzeugplätzen wird ein Polygonspannfutter Tribos-R SK 50 bei der Fertigung eines Dieselaggregats verwendet (Bild 1). Im Einsatz ist ein 75-mm-HM-TiAlN-Schlichtfräser mit acht Schneiden. Das Spannfutter erweist sich dabei als sehr stabil und genau. Mit seiner fachwerkartigen Hohlkammerbauweise verfügt es über eine hohe Radialsteifigkeit und ist ideal auch für die Schwerzerspanung geeignet. Die Fachwerkstruktur und spezielle Einsätze in den Hohlkammern führen zu einer sehr guten Schwingungsdämpfung, zu einer ruhigeren Bearbeitung und sichtbar brillanten Werkstückoberflächen.

Der Werkzeugverschleiß sollte reduziert werden

Bei der Fertigung in derart großen Dimensionen gewinnt das Thema Genauigkeit aus zweierlei Gründen an Bedeutung. Zum einen werden die Toleranzvorgaben durch die Kunden immer enger. Zum anderen sollen die Werkzeuge einem möglichst geringen Verschleiß unterliegen, um die bei der Großteilefertigung zum Teil erheblichen Werkzeugkosten zu reduzieren.

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Verglichen mit herkömmlichen Universalspannlösungen bringen die Präzisionsspannmittel von Schunk gerade beim Einsatz teurer Werkzeuge enorme Kostenvorteile. Vor allem bei der Motorenfertigung spielt dieser Faktor eine bedeutende Rolle.

Bei der Auswahl eines geeigneten Spannmittels hat es sich die SHW Bearbeitungstechnik nicht leicht gemacht. Schließlich hängt einiges davon ab. Ausschlaggebend bei der Entscheidung für die Polygonspanntechnik war die Möglichkeit, sehr schlanke Verlängerungen bei weiterhin hohem Rundlauf einzusetzen (Bild 2). Kontrollmessungen bei SHW haben ergeben, dass der Rundlauf von Tribos trotz Verwendung einer Verlängerung Werte aufweist, die deutlich besser sind als die von Schunk angegebenen Toleranzen.

Polygonspanntechnik übertrifft Warmschrumpffutter

Im Vergleich zu einem ebenfalls sehr schlanken Warmschrumpffutter überzeugt die Polygonspanntechnik in mehreren Punkten: Die Schwingungsdämpfung der Polygonspanntechnik ist dem Warmschrumpfen überlegen. Dies schafft ein deutliches Plus in puncto Oberflächenqualität und Werkzeugstandzeit. Gerade bei teuren Werkzeugen, wie sie bei SHW häufig zum Einsatz kommen, zahlt sich dieser Vorteil schnell in barer Münze aus. Zudem besteht beim Warmschrumpfen selbst bei modernen Anlagen eine deutlich größere Verletzungsgefahr für den Bediener.

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