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Barcode-Technik

Positioniersysteme mit großem Arbeitsbereich

| Redakteur: Bernd Maienschein

Die neuen Barcode-Positioniersysteme BPS 300i können pro Sekunde bis zu 1000 Messwerte verarbeiten.
Die neuen Barcode-Positioniersysteme BPS 300i können pro Sekunde bis zu 1000 Messwerte verarbeiten. (Bild: Leuze)

Seine Barcode-Positioniersysteme (BPS) hat Leuze schon vor zehn Jahren auf den Markt gebracht. Jetzt bietet das Unternehmen die zweite Generation im neuen Produktdesign an – mit einem, wie es heißt, „unerreicht großen“ Arbeitsbereich von 50 bis 170 mm.

Damit wären die neuen Barcode-Positioniersysteme BPS 300i äußerst tolerant gegenüber mechanischen Schwankungen, wie sie in typischen Applikationen der Intralogistik und der Automobilindustrie vorkommen können – beispielsweise in Regalbediengeräten, Elektrohängebahnen, Portalkränen oder Schubplattformen. Auch bei hohen Verfahrgeschwindigkeiten bis 10 m/s liege die reproduzierbare Genauigkeit bei +/-0,15 mm. Die BPS 300i verfügen über eine integrierte Profinet-Schnittstelle, weitere Schnittstellen wie Profibus und SSI sollen folgen. Die Modularität erlaubt eine Geräteausstattung mit verschiedenen Anschlusstechniken, integriertem LED-Display und integrierter Heizung für An-wendungen bis -35°C. Eine Availability Control überwacht und meldet die Leis-tungsreserve des Gesamtsystems. Allein das Barcodeband ist ausgesprochen widerstandsfähig: hier sind die Striche nicht einfach aufgedruckt, sondern per Fotosatz im Grundmaterial, einem Polyesterfilm, eingebracht.

Millimetergenaue Absolutwerte in Mikrosekunden ermitteln

In die neue Produktreihe BPS 300i sind alle Technologie- und Applikationserfahrungen der letzten zehn Jahren eingeflossen, wie der Anbieter angibt. Bei Barcode-Positioniersystemen ermittelt ein Lesegerät, das an einem Barcodeband entlang bewegt wird, die genaue Position des bewegten Teils. Damit ist es möglich, millimetergenaue absolute Werte in Mikrosekunden zu generieren – pro Sekunde werden also bis zu 1000 Messwerte verarbeitet.

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