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Präzisionswerkzeuge Präzisionswerkzeugbranche steigert ihre Gesamtproduktion um 3 % auf 9,6 Mrd. Euro

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

In 2015 konnte die Präzisionswerkzeug-Industrie die Gesamtproduktion um 3 % steigern. Für 2016 plant die Branche mehr Präsenz in neuen Märkten, so zum Beispiel im Iran und rechnet mit einem Produktionsanstieg von rund 4 %.

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Standen Rede und Antwort, v.l. Markus Heseding, Geschäftsführer Fachverband Präszisionswerkzeuge, Marco Schülken, Vorsitzender VDMA Werkzeugbau, Lothar Horn, Vorsitzender VDMA Präzisionswerkzeuge, Vorsitzender der Fachabteilung Wendeschneidplatten, Paul Horn GmbH und Hans-Joachim Molka, stellvertretender Vorsitzender der VDMA Präszisionswerkzeuge.
Standen Rede und Antwort, v.l. Markus Heseding, Geschäftsführer Fachverband Präszisionswerkzeuge, Marco Schülken, Vorsitzender VDMA Werkzeugbau, Lothar Horn, Vorsitzender VDMA Präzisionswerkzeuge, Vorsitzender der Fachabteilung Wendeschneidplatten, Paul Horn GmbH und Hans-Joachim Molka, stellvertretender Vorsitzender der VDMA Präszisionswerkzeuge.
(Bild: Sonnenberg)

„Die Präzisionswerkzeuge-Industrie konnte ihre Produktion im Jahr 2015 insgesamt um 3 % auf rund 9,6 Mrd. Euro steigern“, sagte Lothar Horn, Vorsitzender des Fachverbands Präzisionswerkzeuge im VDMA auf der Jahrespressekonferenz des Fachverbands Präzisionswerkzeuge.

„Während die Aussichten im Werkzeugbau für dieses Jahr gut sind, gehen die Hersteller von Zerspanwerkzeugen und Spannzeugen nur von einer geringen Produktionssteigerung für 2016 aus“, ergänzte er. Von der 2015 erzielten Rekordproduktion profitierten die Teilbranchen unterschiedlich. Bei den Zerspanwerkzeugen stieg der Umsatz um etwa 1 % während die Spannzeuge und der Werkzeugbau jeweils um rund 5 % zulegten.

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Exportmärkte China, USA und Großbritannien liefen gut

Stärkstes Zugpferd für den Werkzeugbau war China. Dort wurden zeitgleich mehrere Karosseriestraßen für verschiedene Fahrzeugmodelle aufgebaut. Doch auch andere wichtige Exportmärkte liefen 2015 gut - beispielsweise die USA, Großbritannien und verschiedene europäische Nachbarländer. Das Russlandgeschäft brach im Gegensatz dazu um rund ein Drittel ein.

Spannzeuge als Treiber

Als Treiber bei den Spannzeugen erwiesen sich Rationalisierungsprojekte, bei denen die Kunden auf bestehenden Maschinen den Aufwand für den Werkstück-/Werkzeugwechsel durch neue Spanntechnik senken konnten. Auch hier stiegen die Exporte in die wichtigsten Märkten USA, China und Italien ordentlich. Die Lieferungen nach Russland sanken hingegen stark. Die Produktionen der großen Abnehmer von Zerspanwerkzeugen – der Maschinenbau und die Automobilindustrie - entwickelten sich weltweit wenig dynamisch. Dennoch konnten die deutschen Hersteller von Zerspanwerkzeugen ihre Lieferungen in wichtige Märkte wie USA, China, Italien, Frankreich und die Schweiz steigern. Die Lieferungen nach Russland gingen ebenfalls stark zurück. Der deutsche Markt stagnierte.

An den beiden Messen Metav in Düsseldorf (23. bis 27. 2. 2015) und AMB in Stuttgart (13. bis 17. 9. 2016) nimmt der VDMA Präzisionswerkzeuge 2016 als Aussteller teil. Auf der Metav mit einem Gemeinschaftsstand mit Mitgliedern und auf der AMB mit einem Infostand.

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