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Präzisionswerkzeuge-Industrie wächst auf 9,9 Mrd. Euro

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Der Vorstand des VDMA-Präzisionswerkzeuge informierte auf seiner traditionellen Jahrespressekonferenz über die positive Entwicklung der Branche: 2016 wuchs die Branche um 3 % – für 2017 sehen die Erwartungen ähnlich aus.

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Der Vorstand der VDMA Präzisionswerkzeuge mit dem Geschäftsführer Fachverband Präzisionswerkzeuge Markus Heseding (2. v.l.): Udo Fenske (li.), Paul Horn (2. v.r.) und Hans -Joachim Molka (re.) auf der Jahrespressekonferenz.
Der Vorstand der VDMA Präzisionswerkzeuge mit dem Geschäftsführer Fachverband Präzisionswerkzeuge Markus Heseding (2. v.l.): Udo Fenske (li.), Paul Horn (2. v.r.) und Hans -Joachim Molka (re.) auf der Jahrespressekonferenz.
(Bild: VDMA Präzisionswerkzeuge)

„Die Präzisionswerkzeuge-Industrie konnte ihre Produktion im Jahr 2016 insgesamt um 3 % auf rund 9,9 Mrd. Euro steigern“, sagte Lothar Horn, Vorsitzender des Fachverbands Präzisionswerkzeuge auf der Jahres-Pressekonferenz des VDMA Präzisionswerkzeuge und ergänzte „Wir erwarten für 2017 ein Wachstum der Branchenproduktion um 3 %.“ Die Teilbranchen Zerspanwerkzeuge, Spannzeuge und Werkzeugbau entwickelten sich im vergangenen Jahr unterschiedlich gut. Während der Werkzeugbau ein Umsatzplus von 5 % verbuchen konnte, mussten sich die Hersteller von Spannzeugen mit einer Steigerung um 1 % zufriedengeben. Und bei den Zerspanwerkzeugen stagnierte der Umsatz. Im Werkzeugbau war der Inlandsabsatz der wichtigste Wachstumstreiber. Die Exporte nach Mexiko entwickelten sich sehr erfreulich, sodass das Land auf den vierten Platz der wichtigsten Exportmärkte aufrückte. Bei den Spannzeugen und den Zerspanwerkzeugen stagnierte der Inlandsabsatz. Die Exporte in das EU-Ausland liefen gut. Die Hersteller von Zerspanwerkzeugen konnten sich über die gute Entwicklung des Indischen Marktes und die Wiederbelebung der Orders aus China freuen.

Der Absatz in den USA war 2016 in allen drei Teilbranchen niedriger als im Vorjahr. Die beiden wichtigsten Abnehmerbranchen Automobil und Maschinenbau wuchsen weltweit nur schwach.

Für die Zerspanung und die Spannzeuge ist die Weltleitmesse EMO Hannover vom 18. bis 23. September die wichtigste Branchenmesse in diesem Jahr. Die Werkzeugbauten stellen auf der Moulding Expo vom 30. Mai bis 2. Juni und der Blechexpo vom 7. bis 10. November in Stuttgart aus. An der EMO und der MEX nimmt die Geschäftsstelle mit einem Infostand teil.

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