Personal Praxisorientiertes Führungswissen macht den Industriemeister

Redakteur: Claudia Otto

In einem umfassenden Qualifikationsprogramm erweitern die Industriemeister eines Arzneimittel- und Chemikalienherstellers gezielt ihre berufliche Handlungskompetenz. Wesentliches Thema ist dabei ihr Rollenverständnis als zentrale Führungskräfte im Werk.

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Das Qualifizierungsprogramm greift aus dem Alltag wesentliche Anforderungsaspekte auf und bearbeitet diese beispielsweise mit Übungen zur Teamdynamik. (Bild: Janus)
Das Qualifizierungsprogramm greift aus dem Alltag wesentliche Anforderungsaspekte auf und bearbeitet diese beispielsweise mit Übungen zur Teamdynamik. (Bild: Janus)

Die Tätigkeit des Industriemeisters in der pharmazeutisch-chemischen Produktion hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten grundlegend gewandelt. War ein Meister früher der erfahrene Mann fürs Operative, der per Anweisung dafür sorgte, dass der Laden lief, rückt heute das Alltagsgeschäft in den Hintergrund. Moderne Industriemeister sind Manager vor Ort, Führungskraft ihres Teams und Moderator einer Vielzahl von Prozessen.

Qualifikationsprogramm greift Anforderungen aus dem Alltag auf

Genau hier setzt das seit 2004 laufende Meister-Qualifikationsprogramm der Darmstädter Merck KGaA an: Es greift aus dem Alltag wesentliche Anforderungsaspekte auf und bearbeitet diese in einem mehrstufigen Curriculum. Innerhalb von drei Jahren durchlaufen die Teilnehmer insgesamt sieben Module von zwei bis drei Tagen Dauer. Inhaltlich umfasst das Programm die Schwerpunkte Führung, Konfliktmanagement, Teamprozesse, Prioritätenmanagement, Qualität und Mitarbeiterentwicklung. Nachgelagerte Treffen sichern den Transfer von der Theorie in die Praxis.

Die Zusammenstellung der Module ist vielseitig und deckt praxisnah alle wichtigen Bereiche ab, zudem lässt sie Raum für aktuelle Probleme und den Austausch unter Kollegen zu bestimmten Fragestellungen. Jeder dargebrachte Inhaltspunkt ist im Alltag der Merck-Meister fest verankert.

Die Qualifizierung findet in festen Gruppen quer durch die Meisterebene des gesamten Unternehmens statt. Netzwerkbildung und kollegiale Beratung werden auf diese Weise effektiv und nachhaltig gefördert.

Fast alle Mitarbeiter in Meister- oder Koordinatorenfunktion haben Programm absolviert

Fast alle Mitarbeiter in Meister- oder Koordinatorenfunktion haben das Programm mittlerweile durchlaufen. Anfangs war die Teilnahme verpflichtend, heute liegt die Entsendung von Meistern in der Eigenverantwortung der Bereiche beziehungsweise Betriebe.

Aus einem verpflichtenden Programm hat sich eine Qualifizierung entwickelt, die bei ihrer Zielgruppe sehr angesehen ist. Die hohe Akzeptanz des Programms resultiert aus der großen Praxisrelevanz seiner Inhalte sowie der persönlichen Berufserfahrung der eingesetzten Trainer von Janus.

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