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Elektromobilität

Private Stromtankstellen in unterschiedlichsten Gestaltungsvarianten

16.09.2011 | Redakteur: Ines Stotz

Das E-Boxx-Sortiment der Walther-Werke bietet unterschiedlichste Gestaltungs-Varianten für den Hausgebrauch. Bild: Walther
Das E-Boxx-Sortiment der Walther-Werke bietet unterschiedlichste Gestaltungs-Varianten für den Hausgebrauch. Bild: Walther

Versorgungseinheiten für Elektrofahrzeuge zur Wandmontage, so genannte Wallboxen, bieten die Walther-Werke mit ihrer Produktpalette E-Boxx an. Das Sortiment umfasst modular gestaltbare E-Boxxen für Ausführungen von Mode 1 bis Mode 3 mit integrierten Sicherheitseinrichtungen und bedarfsabhängig mit integriertem Zähler für „verfahrenen“ Strom.

Die Wallboxen werden in Garagen, Carports oder Wandbereichen zum Betanken der Elektrofahrzeuge mit Strom installiert. Im Gegensatz zu den Ladesäulen wurde die handliche Variante an der Wand überwiegend für Betankungen von Fahrzeugen im privaten Bereich entwickelt.

Grundsätzlich bietet Walther die Wallboxen für das 1- und/oder 3-phasige Laden im Leistungsbereich von 3,7 kW bis 22 kW an. Die Boxen sind mit Schukodosen erhältlich oder nach CEE Norm, sowohl 3-polig, 5-polig oder auch 7-polig nach der neuen Norm IEC 62196.

Stecker Typ1

Die E-BoxX Typ1 ist mit einer fest angeschlossenen Ladeleitung mit Stecker Typ1 für 1-phasiges Laden für Ladeströme von 16 bis 32 A ausgestattet. Diese Variante setzt sich immer mehr auf dem amerikanischen und japanischen Markt durch.

Stecker Typ2

Die E-BoxX Typ2 (nach neuer Norm) existiert in unterschiedlichen Varianten mit Ladedose, -stecker, -kupplung und Ladegerätestecker. Die Box hat eine eingebaute Ladedose zur Verwendung mit Ladeleitung oder eine fest angeschlossene Ladeleitung mit Ladekupplung Typ 2 und Haltevorrichtung. Die Typ2-Ladesteckvorrichtungen sind für Ladeströme bis 63 A vorgesehen, werden derzeit für 1- und 3-phasiges Laden bis 32 A ausgelegt.

Sicherheit inklusive

Als Sicherheitseinrichtungen sind Fehlerstromschutzschalter (FI), ein Leitungsschutzschalter sowie die Ladesteckdose vorhanden. Bei den Mode-3-Varianten sind zusätzliche Sicherheitsfunktionen, wie die Erkennung des Leitungsquerschnitts durch den Charge-Controller, der das PWM-Signal sendet, möglich.

Der Controller erkennt die Codierung der Stecker und passt die Ladeleistung zwischen Fahrzeug und Wallbox an. Der Charge-Controller CC 2 ist eine Entwicklung von Walther, der neben den von der Norm festgelegten Funktionen, wie der Erkennung des Leitungsquerschnitts und der Kommunikation mit dem Elektrofahrzeug, auch Smart-Grid- und Lastmamagement-Eigenschaften bietet.

Verschiedene Optionen

Die E-Boxxen sind jeweils variierbar hinsichtlich anderer nationaler Normen (Frankreich, Belgien, Dänemark, Schweiz u.a.) auch im Bezug auf die Gehäusegröße oder Ausstattung. In der Standardversion misst das Kunststoffgehäuse 370 mm x 183 mm, das Edelstahlgehäuse 590 mm x 315 mm oder 590 mm x 420 mm.

Bei Bedarf verfügen die E-Boxxen zudem über integrierte Zähler, die dem Netz entnommene Energie ablesbar machen. Weitere von Walther angebotene Optionen sind der zusätzliche Aufbau von Schutzdächern, der Einbau in einen Edelstahlverteiler oder eine Mastmontage.

Innovative Sonderlösungen, wie eine mobile Versorgungseinheit im Trolley mit einer 3-phasigen Ladedose bis 32 A oder die besonders kleine und Platz sparende Version der Hängebox runden das modular aufgebaute Sortiment von Walther ab.

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