3D-Druck mit Keramik Protiq und Steinbach kooperieren

Redakteur: Simone Käfer

Durch die Zusammenarbeit der beiden Partner Steinbach AG und Protiq GmbH können Druckaufträge über das Webportal von Protiq aufgegeben und mit der Keramik von Steinbach gedruckt werden.

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Die Kooperation soll es Ihnen erleichtern, Bestellungen für additiv gefertigte Teile aus technischer Keramik aufzugeben.
Die Kooperation soll es Ihnen erleichtern, Bestellungen für additiv gefertigte Teile aus technischer Keramik aufzugeben.
(Bild: Phoenix Contact)

Die Phoenix-Contact-Ausgründung Protiq ist ein Dienstleister der Additiven Fertigung, die Abteilung Technical Ceramics von Steinbach stellt keramische Komponenten her. Die Kooperation erlaubt Kunden von Steinbach über das Webportal von Protiq einen 3D-Druck nicht nur in Auftrag zu geben, sondern auch eine online Preisabfrage für ihre angefragten Produkte zu tätigen. „Insbesondere auf internationaler Ebene können wir durch die Kooperation unsere Kunden schneller, kosteneffizienter und individueller bedienen“, ist sich Michael Steinbach, Geschäftsbereichsleiter Technical Ceramics bei Steinbach, sicher. Aber auch Protiq sieht Vorteile in der Verbindung: „Mit technischer Keramik ergänzen wir unser Angebotsportfolio und bieten Lösungen für höchste Temperaturbereiche bei entsprechender Präzision.“ erläutert Dr. Ralf Gärtner, Geschäftsführer Protiq.

So funktioniert das Portal von Protiq

Protiq hat ein Webportal programmiert, über das Kunden die Daten ihrer 3D-Modelle hochladen und konfigurieren können. Anschließend lösen sie direkt auf der Seite den Druckauftrag aus. Anhand der CAD-Daten werden die Objekte dann hergestellt. Für den weltweiten Versand kann Protiq auf die Logistikleistungen der Phoenix-Contact-Gruppe zurückgreifen.

Die Keramik-Produktlinie Form Ceram

Steinbach bietet in seinem Geschäftsbereich Technical Ceramics die Fertigung von Hochleistungskeramik per LCM (Lithography-based Ceramic Manufacturings) an. Mit diesem 3D-Druckverfahren ist Steinbach eines der ersten Unternehmen in Deutschland, das diese Fertigung in sein Produktportfolio aufgenommen hat. Mit der Produktlinie Form Ceram liefert das Unternehmen für Branchen von Maschinenbau über Elektrotechnik und Elektronik bis hin zu Medizintechnik und chemischer Industrie Lösungen in Form von Bauteilen mit glatter und glänzender Oberfläche.

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