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Jahresabschluss

Proto Labs wuchs in Europa um 20 %

| Redakteur: Simone Käfer

Proto Labs wuchs um 20 % und investierte 4 Mio. Euro in seine europäischen Standorte.
Proto Labs wuchs um 20 % und investierte 4 Mio. Euro in seine europäischen Standorte. (Bild: Protolabs)

Auftragsfertiger Proto Labs verzeichnet ein erfolgreiches Jahr. Additive Fertigung und LSR-Spritzguss waren die Treiber.

Für Proto Labs ging das Jahr 2017 erfolgreich zu Ende. Eine gestiegene Nachfrage nach Leistungen in 3D-Druck, CNC- und Spritzguss-Fertigung zeigt sich neben Investitionen in die europäischen Werke des Unternehmens auch in der gestiegenen Mitarbeiterzahl und der Benennung eines neuen Vice President und Managing Director mit Sitz in Deutschland.

Investitionen von 4 Mio. Euro

Im Jahr 2017 tätigte der Auftragsfertiger für Prototypen und Produktionsteile in Kleinserien seine bisher größte Infrastrukturinvestition auf dem europäischen Markt seit seiner Erstniederlassung in Europa vor zwölf Jahren. Das Unternehmen wendete rund 4 Mio. Euro für neue Techniken und Renovationen von Produktionsstätten auf. Dazu gehören Großbritannien, Deutschland und Finnland. Das europäische Geschäft erzielte im Zeitraum Juni 2016 bis Juni 2017 einen Umsatz von 50 Mio. Britischen Pfund. Das entspricht einem Wachstum von 20 %. Proto Labs selbst führt den Erfolg auf ein steigendes Interesse an der Additiven Fertigung zurück, die auch für kurze Lieferzeiten steht.

Dirk Rathsack, Vice President Sales Europe: „Das schnelle Wachstum des Auftragseingangs rührt nicht zuletzt daher, dass immer mehr Kunden in unterschiedlichen Branchen erkennen, dass der 3D-Druck bisher ungeahnte Möglichkeiten bietet, Prototypen mit komplexen Geometrien kostengünstig herzustellen. Für manche Teile ist diese Technologie die einzige Option.”
Dirk Rathsack, Vice President Sales Europe: „Das schnelle Wachstum des Auftragseingangs rührt nicht zuletzt daher, dass immer mehr Kunden in unterschiedlichen Branchen erkennen, dass der 3D-Druck bisher ungeahnte Möglichkeiten bietet, Prototypen mit komplexen Geometrien kostengünstig herzustellen. Für manche Teile ist diese Technologie die einzige Option.” (Bild: Protolabs)

20 % mehr Mitarbeiter pro Jahr

Davon wurden auch neue Stellen geschaffen. So verzeichnet das Unternehmen seit 2015 ein jährliches Wachstum der Mitarbeiterstellen in Fertigung und Konstruktion, Vertrieb und Verwaltung von über 20 %. Außerdem hat man zum Dezember 2017 Bjoern Klaas als neuen Vice President und Managing Director des Geschäftsbetriebs in Europa eingesetzt.

Mehr Spritzguss bei Proto Labs

Ein weiterer Meilenstein des Jahres war wohl die Weiterentwicklung der Spritzgussdienstleistungen für europäische Kunden. Durch das Spritzgießens mit Flüssigsilikon (LSR) können nun Hersteller größerer Teile zu unterstützt werden, erklärt Proto Labs. Es können LSR-Spritzgussteile mit einem maximalen Teilekonturmaß von 304 mm × 203 mm × 100 mm gefertigt werden. Damit lassen sich Teile mit einer maximalen projizierten Formfläche von 31 200 mm² und einem maximalen Teilevolumen von 217 000 mm³ herstellen.

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