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Proto Labs nutzt LSR Protoypen mit flexiblem Durchblick-Effekt

| Redakteur: Peter Königsreuther

Proto Labs, der nach eigenen Angaben schnellste Hersteller von individuellen Prototypen- und Produktionsteilen in Kleinserien, setzt ab sofort auch optisches Silikon (LSR) für die Fertigung von Teilen ein. Diese Entscheidung erweitere nicht nur das Angebots-Portfolio.

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Proto Labs setzt ab sofort auch optisch hochwertiges Silikon (LSR) für die Fertigung von Bauteilen ein. So könne man noch besser auf Kundenwünsche reagieren und den Ausbau des Europageschäftes unterstützen.
Proto Labs setzt ab sofort auch optisch hochwertiges Silikon (LSR) für die Fertigung von Bauteilen ein. So könne man noch besser auf Kundenwünsche reagieren und den Ausbau des Europageschäftes unterstützen.
(Bild: Proto Labs)

Kunststofftechnik – pk. Das Unternehmen erweitert damit das Portfolio aus bestehenden Verfahren wie der additiven Fertigung, der CNC-Bearbeitung sowie dem Spritzguss und bietet Kunden somit neue Anwendungsfelder, heißt es.

Optisch klares LSR (Flüssigsilikon) verfüge über die nahezu gleichen transparenten Eigenschaften wie Glas, kombiniert mit den Vorteilen eines elastischen Polymers.

Leichterer Geldsparer

So ist optisches Silikon leichter als Glas und eine haltbarere, günstigere Alternative, da es nicht zerbrechlich ist. Das Material ist temperaturunempfindlich und kann sowohl bei großer Hitze – etwa in der Nähe von Hochleistungs-LED – als auch im Freien eingesetzt werden und wird bereits häufig in der Automobilindustrie genutzt. Zudem ist LSR ein strukturviskoser, duroplastischer Werkstoff mit guter Fließfähigkeit, so dass Designs flexibel angepasst und auch filigrane Details präzise nachgebildet werden können.

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