Einpressvorrichtungen Prozessdaten dezentral und mobil überwachen

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Mit verschiedenen Neuheiten und einem überarbeiteten Katalog für die Montage- und Handhabungstechnik tritt Roemheld auf der Motek an. Erstmals zeigt das Unternehmen Einpressvorrichtungen, die in der Lage sind, Prozessdaten für eine dezentrale Fertigungsüberwachung auf mobile Endgeräte zu übertragen.

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Neue Schnellwechsel- und Kupplungsplatten für Drehmodule ermöglichen die rasche Kombination verschiedener Elemente ohne hinderliche und störungsanfällige Medienleitungen.
Neue Schnellwechsel- und Kupplungsplatten für Drehmodule ermöglichen die rasche Kombination verschiedener Elemente ohne hinderliche und störungsanfällige Medienleitungen.
(Bild: Roemheld)

Der neue, hochpräzise elektrische Linearantrieb „RA 60k“ ist besonders korrosionsgeschützt und übertrifft sämtliche Vorgaben der Schutzart IP69K movement und die üblichen Anforderungen an Staubdichtigkeit. Ein Schnellwechsel- und Kupplungssystem vereinfacht das sichere Verbinden und Wechseln von Vorrichtungen oder Werkstücken in der Montage.

Einpressvorrichtungen für Industrie 4.0

Die Qualität von Einpressvorgängen beim linearen Fügen von Bauteilen lässt sich mit einem neuen Modul von Roemheld jetzt aus der Ferne auf mobilen Endgeräten überwachen. Am Messestand zu sehen ist, wie Prozessdaten von Einpressvorrichtungen über ein Netzwerk auf Handys, Tablets und Notebooks übertragen werden. Für Anwendungen im Rahmen von Industrie 4.0 lässt sich so die Fertigung flexibel und dezentral überwachen. Bei der Realisierung der Anwendung hat der Hersteller auf bereits vorhandene und bewährte Technologien zurückgegriffen.

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Neuer robuster Linearantrieb „RA 60k“ ist besonders genau

Der neue robuste und besonders korrosionsgeschützte elektrische Linearantrieb „RA 60k“ für Dosier- und Verstellaufgaben ist ausgesprochen präzise. Er übertrifft sämtliche Vorgaben der Schutzart IP69K movement und Anforderungen an Staubdichtigkeit. Seine Stärken lassen sich besonders beim Einsatz in landwirtschaftlichen Maschinen und Kommunalfahrzeugen nutzen.

Das direkt an die Schubstange gekoppelte Absolutwegmesssystem gewährleistet eine hohe Stellgenauigkeit bei variabel einstellbaren Hüben, deren Positionen sich einfach definieren und abfragen lassen. Die verfügbaren Daten können problemlos in vorhandene Maschinensteuerungen integriert und dort verarbeitet werden. Alternativ zum Wegmesssystem steht auch eine Version mit Endschaltern zur Verfügung, die mit zwei Sensoren ausgestattet sind. Dadurch werden ein unbeabsichtigtes Überfahren der Endlagen und eine Beschädigung der Mechanik verhindert.

Der „RA 60k“ erreicht Kräfte von 300 N bis 600 N, die sowohl für Druck- als auch für Zugbewegungen eingesetzt werden können. Die Hübe variieren zwischen 100 und 200 mm. Einbaubar ist der Linearantrieb in beliebiger Lage. Sein Spindelhubantrieb ist besonders robust und funktioniert auch unter Vibrationsbelastung zuverlässig. Und bei einer Unterbrechung der Stromversorgung stoppt er sicher in der erreichten Position. Optional ist der „RA 60k“ für den Betrieb an 12 V oder 24 V Gleichstrom erhältlich.

Linearantriebe im Synchroneinsatz

Darüber hinaus zeigt Roemheld die Synchronisation von acht Aktuatoren und demonstriert so, wie sich Linearantriebe an Montagearbeitsplätzen für das zeitgleiche Bewegen und Einrichten großer Teile eignen. Im Betriebsalltag lässt sich hierdurch beispielsweise die Position von Arbeitstischen zum Schweißen von Rahmenkonstruktionen verändern.

Mit seinem modularen und vielfältig einsetzbaren modulog-Programm an Komponenten für Montage- und Handhabungstechnik präsentiert sich Roemheld auf der Motek als Partner der Vorrichtungsbauer. Zu sehen sind Module zum Heben, Drehen, Schwenken, Kippen und Fixieren von Bauteilen, die in einem neuen Katalog vorgestellt werden. Für das Bewegen von schweren Werkstücken ist außerdem das Fahrgestell eines akkubetriebenen Transportwagens zu sehen.

Daneben werden Komponenten für eine hochflexible Teilautomatisierung von Handarbeitsplätzen und die Vernetzung im Rahmen von Industrie 4.0 gezeigt. Dazu gehören auch Elemente, die Informationen von RFID-Chips an Bauteilen und Werkstücken erfassen und die Montagevorgänge entsprechend anpassen.

modulog bietet so dem Vorrichtungsbauer und Betriebsmittelkonstrukteur die optimale Basis für effiziente, ergonomische und sichere Handmontagearbeitsplätze.

Neues Schnittstellensystem erleichtert das Verbinden von Modulen

Die Erweiterung des Schnittstellensystems verbessert die Ergonomie und Sicherheit beim Einsatz mehrerer miteinander verbundener Komponenten. Die Schnellwechsel- und Kupplungsplatten für Drehmodule ermöglichen die rasche Kombination verschiedener Elemente ohne hinderliche und störungsanfällige Medienleitungen.

Roemheld auf der Motek: Halle 6, Stand 6410

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