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Medizintechnik

Prozesskette im Fokus der Medtec 2010

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Fertigungsbetriebe der Medizintechnik erwarten auch von Werkzeugmaschinenbauern Flexibilität. Diesem Anspruch gerecht zu werden, hat sich Haas Automation verschrieben. „Es ist noch Jahre nach dem Kauf möglich, eine Drei-Achs-Maschine auf vier- oder fünf Achsen aufzurüsten“, erläutert Peter Hall, Geschäftsführer Haas Automation Europe. Damit habe der Kunde die Freiheit, die er brauche, um auch in Zukunft flexibel auf neue Anforderungen reagieren zu können.

Beim Fräsen sind steife Maschinenkonzepte gefragt

„Grundsätzlich fragt der Anwender beim Fräsen nach einem steifen Maschinenkonzept mit einem hohen Drehmoment an der Arbeitsspindel, kombiniert mit entsprechend hohen Drehzahlen“, so Hall. Die Anforderungen an Qualität und Genauigkeit liegen seiner Ansicht nach auf dem Niveau „des allgemeinen Industriestandards“, wobei das Herstellen von Implantaten höhere Ansprüche an die Applikation stelle. „Leicht erlernbare Bedienbarkeit muss gegeben sein, weil in vielen Betrieben mit Aushilfskräften gearbeitet wird“, gibt Peter Hall darüber hinaus zu bedenken. Diese Mitarbeiter müssten rasch mit der Bedienung klar kommen.

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Technische Kunststoffe spielen eine bedeutende Rolle

Polymere machen metallischen Werkstoffen zunehmend Konkurrenz. Technische Kunststoffe spielen heute wegen ihrer facettenreichen Werkstoffeigenschaften auch bei medizinischen Einwegartikeln wie Spritzen oder Herzkathetern eine bedeutende Rolle. Sie machen zunehmend den metallischen Werkstoffen bei haltbaren Lösungen Konkurrenz.

Gleichzeitig steigt mit den Ansprüchen an Temperaturtoleranzen und mechanische Belastung der Bedarf an zusätzlichen Funktionen. In vielen Fällen aber gehen Kunststoffe auch eine Symbiose mit den in diesen Bereichen verwendeten Edelstahlmaterialien ein.

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