Projekt „KuGlas“ Prozessketten bei Glas-Kunststoff-Verbunden sollen kürzer werden

Redakteur: Praktikant MM

Ziel des Projektes „KuGlas“ am Kunststoff-Institut Lüdenscheid ist die Kombination von Glas- und Kunststoffeigenschaften in einem Bauteil, das damit Anforderungskriterien wie Kratzfestigkeit, Transparenz, Chemikalienbeständigkeit und Gestaltungsfreiheit erfüllen soll.

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Durch direktes Um- und Hinterspritzen werden bestimmte Eigenschaften von Gläsern mit der Funktionalität und Gestaltungsfreiheit der Kunststoffe in einem Bauteil kombiniert. Bild: Kunststoff-Institut Lüdenscheid
Durch direktes Um- und Hinterspritzen werden bestimmte Eigenschaften von Gläsern mit der Funktionalität und Gestaltungsfreiheit der Kunststoffe in einem Bauteil kombiniert. Bild: Kunststoff-Institut Lüdenscheid
( Archiv: Vogel Business Media )

Zur Bauteilfertigung ist das direkte Um- und Hinterspritzen vorgesehen. Es ermöglicht, konventionelle Füge- und Verbindungsprozesse wie Kleben und Klipsen zu vermeiden. Dadurch lassen sich komplette Arbeitsschritte einsparen und somit die Prozessketten verkürzen, ohne den Anspruch der Herstellung montagefertiger Bauteile aufgeben zu müssen.

Um die Herausforderungen bei der Bauteilherstellung zu meistern, werden im Rahmen des Projekts Grundlagen erarbeitet. Dabei geht es darum, Unklarheiten im Bezug auf die Werkstoffauswahl, den Haftvermittler zu beseitigen und artikel-, verfahrens- und werkzeugspezifische Details zu klären.

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