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Logistik-Software

Prozessmanagementsysteme senken den Energieverbrauch in der Intralogistik

| Autor / Redakteur: Achim Aberle / Bernd Maienschein

Bild 1: Intralogistische Komponenten wie automatische Kleinteilelager (AKL) machen einen Anteil von rund 25% an den Energiekosten der Logistikkette aus.
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Bild 1: Intralogistische Komponenten wie automatische Kleinteilelager (AKL) machen einen Anteil von rund 25% an den Energiekosten der Logistikkette aus. ( Aberle Automation)

Mit dem Softwaremodul PMS-E sind Einsparungen im Energieverbrauch von Intralogistiksystemen zwischen 25 und 40% realisierbar. In den nächsten 18 Monaten wird die Konzeption zu einem Leitstand für ganzheitliches Energieeffizienzmanagement von Intralogistik und Gebäudetechnik in Logistikimmobilien erweitert.

Ressourceneffizienz ist gegenwärtig das vornehmliche Gebot der Intralogistik. Dies betrifft neben Zeit, Fläche, Mitarbeitern und Materialien insbesondere den Faktor Energie. Mit Umsetzung der Novelle über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in Deutschland sowie der Anpassung der DIN V 18599 (Energetische Bewertung von Gebäuden) an die Anforderungen von Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) gibt es dazu inzwischen klare gesetzliche Vorgaben. Wer heute einen Bauantrag einreicht, ist in ihrem Rahmen zur Energieeffizienz verpflichtet.

Erhebliche Potenziale zur Energieeffizienz sind in der Intralogistik nicht nur bei Neubauten realisierbar. Nach Auffassung eines deutschen Forschungsinstitutes bietet produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS) durch bessere Ressourcennutzung in den Bereichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Abfall und Abwasserentsorgung sowie Energie Unternehmen Einsparpotenziale in der Größenordnung der Umsatzrendite. Als Nutzen führt das Institut zudem reduzierte Produktionskosten, optimierte Prozesse und höhere Produktionssicherheit an.

Intralogistik benötigt rund ein Viertel der Energiekosten einer Logistikkette

Tatsächlich, so aktuelle Untersuchungen, beträgt der Anteil der Intralogistik an den Energiekosten in der Logistikkette rund 25% (Bild 1). Von ihnen entfällt etwa die Hälfte auf die Bereiche Fördertechnik, Lager und Kommissionierung. Weitere knapp 35% verschlingen Lüftungs- und Heizungsanlagen, rund 15% die Beleuchtung.

Damit in diesen Bereichen die Energieeffizienz weiter ausgebaut wird, ist seitens des Gesetzgebers für 2012 die verpflichtende Einführung von Energiemanagementsystemen DIN 16001 vorgesehen. Marktbeobachter rechnen damit, dass die Verpflichtung zum Nachweis über den energieeffizienten Betrieb einer Anlage von staatlichen Anreizen beziehungsweise Repressionen flankiert sein wird.

Energiemanagementsystem spart 25 bi 40% des Energieverbrauchs ein

Die Aberle Automation GmbH hat diese Entwicklungen abgesehen, die Notwendigkeiten erkannt und mit dem Prozessmanagementsystem für Energie „Aberle PMS-E“ ein Energiemanagementsystem entwickelt, mit dem sich 25 bis 40% des Energieverbrauchs in den Systemen einsparen lassen.

Besonderheiten: Aberle PMS-E ist sowohl auf die wirtschaftlichen und vernunftbasierten Anforderungen als auch den künftigen gesetzgeberischen Druck zur Energieeffizienz ausgerichtet, bereits praxisbewährt, nachrüstbar und sofort verfügbar. Mit seinen Protokoll- und Dokumentationsfunktionen erfüllt das Softwaremodul bereits jetzt auch die künftigen Vorgaben zum Nachweis über den energieeffizienten Anlagenbetrieb.

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