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Kontrollen ab Anfang 2018 Psychische Gefährdungsbeurteilung in Unternehmen

Redakteur: M.A. Frauke Finus

DIe Pro Management AG weist darauf hin, dass ab Anfang 2018 verstärkte Kontrollen zur Durchführung der Psychischen Gefährdungsbeurteilung (PGB) geplant sind.

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Niklas Dorandt, Vorstand der Pro Management AG: „Gemeinsam mit unserem Partner Next Decision bieten wir Unterstützung, analysieren und prüfen gemäß den gesetzlich vorgegebenen Grundlagen bestehende Strukturen sowie potentielle Gefährdungen in Unternehmen.“
Niklas Dorandt, Vorstand der Pro Management AG: „Gemeinsam mit unserem Partner Next Decision bieten wir Unterstützung, analysieren und prüfen gemäß den gesetzlich vorgegebenen Grundlagen bestehende Strukturen sowie potentielle Gefährdungen in Unternehmen.“
(Bild: Pro Management)

Viele Führungskräfte wissen noch immer nicht um die Notwendigkeit der Psychischen Gefährdungsbeurteilung (PGB) und den damit verbundenen Auswirkungen für ihr Unternehmen. Die regelmäßige fachkundige Gefährdungsbeurteilung von psychischen Belastungserscheinungen ist fortan arbeitsrechtlich verpflichtend. Sofern die Überprüfung der Gefährdungsbeurteilung für den Betrieb ansteht, werden die kontrollierenden Aufsichtspersonen darauf achten, dass auch der Punkt 6 im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung überprüft wurde und somit die Beurteilung der psychischen Belastung am Arbeitsplatz stattgefunden hat, wie Pro Management mitteilt.

Offizielle Aufsichtsbehörden, wie beispielsweise das Gewerbeaufsichtsamt, die Berufsgenossenschaft, die jeweilige Krankenversicherung, der Inspektionsdienst Arbeitsschutz oder die Rentenversicherung überprüfen die Bescheinigung der PGB in regelmäßigen Abständen. Fehlen die notwendigen Bescheinigungen beziehungsweise. die Dokumentationsunterlagen der Durchführung der PGB inklusive Ergebnisbericht und geplanter Maßnahmen, wird die Nichtumsetzung mit Geldbußen geahndet, warnt das Unternehmen.

Hilfe bei der Durchführung der PGB

Ab dem 1. Januar 2018 finden verstärkt Kontrollen zur Durchführung der Psychischen Gefährdungsbeurteilung statt. Die am 1. Januar 2014 in Kraft getretene Erweiterung, um Nummer 6 des Artikels 5 aus dem Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit (Arbeitsschutzgesetz - ArbSchG1) sind für jeden Arbeitgeber und Arbeitnehmer arbeitsrechtlich verpflichtend.

„Aktuell herrscht in vielen Betrieben leider noch immer Unwissenheit über die Notwendigkeit zur Durchführung der PGB. Gemeinsam mit unserem Partner Next Decision bieten wir Unterstützung, analysieren und prüfen gemäß den gesetzlich vorgegebenen Grundlagen bestehende Strukturen sowie potentielle Gefährdungen in Unternehmen, um zukünftige Arbeitsunfähigkeiten zu verringern und die Gefahr einer Unternehmenshaftung aufgrund grober Fahrlässigkeit zu vermeiden“, sagt Niklas Dorandt, Vorstand der Pro Management AG.

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