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Raspbian via virtuellem Linux auf dem Compute Modul 3 installieren

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Funktionstest des Raspberry Pis CM3

Bevor wir anfangen, sollten Sie sicherstellen, dass wir keine Zeit mit einem Modul verschwenden, welches auf dem Transportweg unbrauchbar geworden ist. Ob das Modul funktioniert, können Sie am schnellsten mithilfe des Tools Windows ‚RPi Boot‘ herausfinden. Das https://www.raspberrypi.org/documentation/hardware/computemodule/cm-emmc-flashing.md für ‚RPi Boot‘ finden Sie hier.

Nachdem Sie die Datei CM-Boot-Installer.exe heruntergeladen haben, doppelklicken Sie auf die Datei und wählen Sie die vom Einrichtungsassistenten angebotenen Standardeinstellungen. ‚RPi Boot‘ wird in der Liste ‚Zuletzt hinzugefügt‘ angezeigt, wenn Sie auf die Schaltfläche für das Windows-Startmenü klicken.

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(Bild: RS Components)

Bevor Sie auf ‚RPi Boot‘ klicken, stellen Sie bitte sicher, dass Sie das Modul so eingestellt haben, dass es vom Slave-USB aus startet [J] muss sich in der EN-Position befinden (im Bild links, rot markiert)

(Bild: RS Components)

Desweiteren ist zu beachten, dass die Kabel korrekt angeschlossen sind (Bild links). Verbinden Sie einen freien USB-Anschluss am PC und den USB-Slave-Stecker durch ein entsprechendes Kabel (USB-Stecker auf Micro-USB-Stecker).

Beachten Sie, dass Sie einen aktiven USB-Hub benötigen, um die USB-Tastatur, die Maus und etwaige andere USB-Peripheriegeräte mit dem Compute Module zu verbinden, da es nur einen einzigen USB-Stecker an der CMIO-V3-Platine gibt. Je nach Alter des Bildschirms kann es sein, dass Sie einen HDMI-auf-DVI-D-Adapter benötigen.

Starten Sie den USB-Hub und die CMIO-Platine, und führen Sie ‚RPi Boot‘ auf Ihrem PC aus. Wenn alles nach Plan verläuft, sollten sowohl die rote PWR-LED-Lampe und die grüne ACT-LED-Lampe aufleuchten als auch ein Befehlszeilenfenster angezeigt werden, das den Fortschritt anzeigt.

(Bild: RS Components)

Es sollte in etwa so aussehen wie im Bild links. Sie erhalten dann eine Nachricht von Windows, dass ein neues Massenspeichergerät identifiziert wurde, welches Sie vor der Nutzung formatieren müssen.

Tun Sie das jedoch nicht, sondern schalten Sie es einfach erstmal aus.

Die virtuelle Maschine vorbereiten: Host-UEFI-Einstellungen

Um eine virtuelle Maschine mit einem 64-Bit-System auf dem 64-Bit-PC zu betreiben, müssen wir sicherstellen, dass die Virtualisierungseinstellungen in der BIOS-UEFI-Firmware aktiviert sind.

Expertentipp: Wenn Sie oben links in der VirtualBox-Symbolleiste auf ‚Neu‘ klicken, wird ein Fenster namens ‚Virtuelle Maschine erstellen‘ angezeigt. Klicken Sie auf das Pull-down-Menü ‚Version‘: – falls Ihnen sowohl die 32-Bit- als auch die 64-Bit-Versionen angeboten werden, brauchen Sie den UEFI nicht zu bearbeiten und können zum nächsten Abschnitt springen. Wenn Ihnen nur die 32-Bit-Version angezeigt wird, befolgen Sie die unten stehenden Anweisungen. Ab Windows 10:

(Bild: RS Components)

Drücken Sie auf die [Windows-Taste] + [i], um das Einstellungsfenster anzuzeigen. Klicken Sie auf ‚Aktualisieren & Sicherheit‘, sodass das folgende Fenster angezeigt wird.

(Bild: RS Components)

Klicken Sie auf ‚Wiederherstellung‘ und danach unter ‚Erweiterter Start‘ auf die Schaltfläche ‚Jetzt neu starten‘. Nun sollte das folgende Bild angezeigt werden.

(Bild: RS Components)

Wählen Sie dort‚Problemlösung‘, dann ‚Erweiterte Optionen‘ und im folgenden Fenster ‚UEFI-Firmware-Einstellungen‘. Klicken Sie auf die Schaltfläche ‚Neu starten‘ und unterbrechen Sie die Startsequenz mit der entsprechenden Taste.

(Bild: RS Components)

Wir befinden uns nun in den UEFI/BIOS-Einstellungen. Suchen Sie nach ‚Virtualisierung‘ und wählen Sie dieses aus. Achten Sie darauf, dass die Virtualisierungsfunktionen ‚aktiviert (enabled)‘ sind. Drücken Sie die Taste F10, um die Einstellung zu speichern und das Menü zu verlassen. Jetzt können wir mit der Erstellung von virtuellen Maschinen mit einem 64-Bit-System beginnen.

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