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Raspbian via virtuellem Linux auf dem Compute Modul 3 installieren

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VM: Linux, MAC OSX oder betagte DOS-Spiele unter Win 10

Moderne PCs, selbst kostengünstigere Modelle, bieten ausreichend Rechenleistung, damit mehrere Betriebssysteme gleichzeitig ausgeführt werden können.

Virtuelle Maschinensoftware nutzt diesen Vorteil und schafft eine Umgebung, in der ein Betriebssystem installiert werden kann. Es läuft auf PC-Hardware, aber in Wirklichkeit interagiert dieses ‚Gast-‘Betriebssystem mit Software, die die Reaktionen der Hardware nachahmt. In anderen Worten, dieses Betriebssystem interagiert mit virtueller Hardware, also einer virtuellen Maschine.

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Windows-10-PC mit anderen Betriebssystemen

Ein PC, den Sie mit Windows 10 hochfahren, kann durch die Nutzung virtueller Maschinensoftware auch mit Linux, Solaris, oder MAC OSX laufen. Sie können sogar betagte Betriebssysteme wie DOS oder OS/2 einsetzen, die nicht mehr auf moderner Hardware laufen würden.

Das ist möglich, weil Sie das Betriebssystem mit sämtlicher Art virtueller Hardware (selbst längst aus dem Verkehr gezogene Hardware wie Diskettenlaufwerke) konfrontieren können.

Schadsoftware-Programme in isolierter Umgebung testen

Mit virtuellen Maschinen können Sie nicht nur die erste DOS-Version von Populous spielen, sondern noch weitere Vorteile nutzen, vor allem, weil sie als Sandbox-Container-Umgebungen funktionieren.

Das heißt, Sie können Software (z. B. etwas, was Sie für einen Trojaner halten) in einer von Ihrem Host-Computer getrennten Umgebung testen, die Sie je nach Bedarf einfrieren und neustarten sowie auf Speicherpunkte zurücksetzen können, um sie dann zu kopieren, zu teilen, zu sichern oder erneut hochzufahren.

Das kann immens hilfreich sein, falls die verdächtige Datei sich wirklich als ein Downloader für Erpressungssoftware herausstellen sollte, der Ihr Dateiverwaltungssystem verschlüsselt: Entsorgen Sie diese virtuellen Maschine einfach und nutzen Sie eine andere, zuvor von Ihnen gespeicherte Version.

Der Beitrag erschien zuerst auf unserer Schwesterseite Elektronikpraxis.

* Mark Redstone arbeitet im Technical Marketing von RS Components

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