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Reglementierungen machen ERP-Anbieter vergleichbar

| Autor/ Redakteur: Thomas Oberländer / Claudia Otto

Mit einem zu beschaffenden neuen ERP-System wollte dem ein Hersteller von Analysegeräten seine betriebswirtschaftlichen Prozesse durchgängig unterstützen und für eine gemeinsame Datenhaltung sorgen. Dabei waren einige unternehmensspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen.

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Bei dem Analysengerätehersteller war vor Einführung des ERP-Systems keine belastbare Gesamtsicht auf das Unternehmen möglich.
Bei dem Analysengerätehersteller war vor Einführung des ERP-Systems keine belastbare Gesamtsicht auf das Unternehmen möglich.
( Bild: Elementar Analysensysteme )

Genauigkeit, Präzision und Akribie – es sind vor allen Dingen diese Attribute, die über den Erfolg eines Unternehmens wie Elementar Analysensysteme entscheiden. Die Hanauer entwickeln Geräte für die Analytik nichtmetallischer Elemente in allen organischen und der Mehrzahl der anorganischen Substanzen. Die Produkte kommen dabei zum Beispiel in der Agraranalytik zum Einsatz. Denn mit den Geräten kann man etwa die elementare Zusammensetzung von Boden-, Pflanzen-, aber auch Lebensmittelproben bestimmen. Darüber hinaus zählen die chemische Laboranalytik sowie die Wasser- und Umweltanalytik zu den wichtigen Anwendungsgebieten der Pro-dukte.

Datenbasis und Prozesse sind von der Unternehmens-EDV zu unterstützen

Die filigrane Technik der Elementar-Geräte erfordert letztlich aber eben auch eine solide Datenbasis und durchgängige Prozesse, die von der Unternehmens-EDV konsequent unterstützt werden müssen. Planung, Beschaffung und Bestandsbewertung erweisen sich in diesem Umfeld als mitunter relativ große Herausforderung.

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Dazu kam bei Elementar Analysensysteme, dass die Lage ohnedies nicht einfach war. Denn ein integriertes ERP-System gab es nicht. Die unterschiedlichen betriebswirtschaftlichen Anforderungen bildete man in einer Vielzahl, teilweise selbstgestrickter Anwendungen ab, die diskontinuierlich nebeneinanderher existierten.

Eine vernünftige Bestandsbewertung ließ sich so aber nicht vornehmen. Außerdem war das Unternehmen im Lauf der Jahre kräftig gewachsen: von einem Umsatz von etwa 4 Mio. Euro Mitte der 90er-Jahre auf 29 Mio. im Jahr 2012. Damit einhergehend hatte man sich immer wieder auf andere Zwischenlösungen zur Steuerung und Planung der betriebswirtschaftlichen Prozesse verlassen. Eine belastbare Gesamtsicht auf das Unternehmen war so jedoch nicht möglich. Aufgrund dessen entschied man sich dazu, ein passendes ERP-System einzuführen. Zur Unterstützung holte man sich die ebenfalls in Hanau ansässige ERP-Beratung Cerpos mit an Bord.

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