Extrusionstechnik Reifenhäuser Kiefel Extrusion und Reifenhäuser Extrusion melden hohe Auftragseingänge

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Der deutsche Maschinenbau verspürt besonders im Ausland wieder „Wasser unter dem Kiel“. Die Branche nimmt Fahrt auf. Die Reifenhäuser-Gruppe sieht dabei den neuen Kurs des Unternehmens durch wichtige Auftragseingänge bestätigt.

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So konnte die Übernahme des Wettbewerbers Kiefel Extrusion bereits wenige Monate nach ihrem Start deutlichen Kundenzuspruch in den Auftragsbüchern verzeichnen. Die Wirksamkeit des Zusammenschlusses zur Reifenhäuser Kiefel Extrusion hat sich laut Reifenhäuser in einem unerwartet hohen Auftragseingang im zweiten Quartal 2010 niedergeschlagen. Das lasse den Schluss zu, dass die durch die Übernahme formulierten Ziele mehr als realistisch seien.

Die Palette der in diesem Zeitraum bestellten Anlagen reichen von der neuen 3-Schicht-Blasfolienanlage, über die 5-Schicht-Anlage bis zum Highlight von Reifenhäuser Kiefel Extrusion: der neuen 9-Schicht-Anlage, die unter anderem nach Russland geliefert wird. Ohnehin sieht Reifenhäuser dort – wie in Osteuropa insgesamt – eine Verstärkung der Nachfrage.

Westeuropa ist aktuell mit neuen Anlagen von Reifenhäuser Kiefel Extrusion in Belgien, Holland und Italien gut vertreten; auf dem amerikanischen Kontinent reicht die Präsenz neuer Anlagen von Kanada über Mexiko bis nach Peru. Wichtige Anlagenverkäufe wurden auch in Indien und der Türkei unter Dach und Fach gebracht.

Anlagenhersteller setzt auf mehr Nachhaltigkeit bei der Castfolien-Produktion

Auch die Nachfrage nach Castfolien-Anlagen hat deutlich angezogen. Ein Grund dafür wird in der Verfahrensentwicklung und -optimierung von Reifenhäuser Extrusion gesehen. Das Ergebnis ist eine Anlagengeneration mit dem sogenannten IQ–Standard – ein weiterer Quantensprung in der Verbindung ökologischer Anforderungen mit ökonomischen Effizienzerwartungen, heißt es.

Dass Kunststoffe auch „grün“ sein können, hat weniger mit der Farbgebung zu tun, sondern ist Ergebnis einer Technologie, die den weltweiten Forderungen nach Ressourcenschonung, Energieeffizienz und verbessertem Recycling um einige Schritte voraus ist. Bei der konsequenten Weiterentwicklung der Chill-Roll- und Tiefziehfolienanlagen lag daher der Fokus nicht ausschließlich auf technischen Innovationen.

Diese Bemühungen spiegeln sich laut Reifenhäuser in unerwartet hohen, weltweiten Auftragsanfragen und Auftragseingängen wider. So wurden in den beiden ersten Quartalen 2010 insgesamt sechs Chill-Roll-Anlagen (Typ Midex) und zwei Tiefziehfolienanlagen (Typ Mirex) bestellt; in Indien konnten zwei weitere Anlagen diesen Typs als Auftragseingang verbucht werden.

Bei den Anlagen des Typs Midex und Mirex handelt es sich um flexible Extrusionsanlagen, auf denen sowohl einfachere, aber auch sehr anspruchsvolle Folienprodukte für die Bereiche Verpackung und Technik hergestellt werden können.

Laut Reifenhäuser wird die weltweite Markterholung indes von weiter steigenden Anforderungen geprägt sein. Die Reifenhäuser-Gruppe sieht als Marktführer im Extrusionsanlagenbau.

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