Suchen

Vorbeugende Instandhaltung

Reinigung von Mineralölen mit mobil einsetzbaren Nebenstromfiltern

| Redakteur: Frauke Finus

Stauff baut sein Programm an mobilen Filtersystemen hinsichtlich Bauweise und Leistungsfähigkeit weiter aus. Überarbeitet wurden die beiden Ausführungen des Typs SMFS-U für Nenndurchflüsse bis 60 beziehungsweise 110 l pro Minute; neu hinzugekommen ist die Variante SMFS-U-CM mit integriertem 8-Kanal-Partikelmonitor samt Ölfeuchte- und Temperatursensor.

Firma zum Thema

Mobile Filtersysteme des Typs SMFS-U für Nenndurchflüsse bis 60 beziehungsweise 110 l pro Minute.
Mobile Filtersysteme des Typs SMFS-U für Nenndurchflüsse bis 60 beziehungsweise 110 l pro Minute.
(Bild: Stauff)

Die fahrbaren Einheiten decken nach Unternehmensangaben mit den nun ab Lager verfügbaren Varianten ein breites Einsatzspektrum ab: Im temporären Betrieb unterstützen sie nicht nur die vorbeugende Instandhaltung von kleinen und mittleren Hydraulik- und Schmierölsystemen, sondern ermöglichen auch deren Befüllung mit Frischöl sowie das Abreinigen der Anlagen. An großvolumigen Systemen ist auch der permanente Einsatz als Nebenstromfilter problemlos realisierbar, heißt es weiter.

Austausch-Filterelemente der Baureihe NR-630 von Stauff stellen sicher, dass die gewünschten oder geforderten Reinheitsklassen des Öls erreicht werden und der ordnungsgemäße Betrieb der Anlage gewährleistet ist. Die Filtergehäuse sind mit praktischen Klappschraubverschlüssen ausgerüstet, so dass der Wechsel des Ersatzelements schnell und ohne jegliches Spezialwerkzeug erfolgen kann.

Druckschalter verhindern Überdruck

Als Antrieb für die Zahnradpumpen der mobilen Filtereinheiten werden Drehstrommotoren (3x400VAC/50Hz) mit einer Leistung von 2,2 beziehungswise 4 kW verbaut, die sich neben der auf die Anforderungen moderner Wartung und Instandhaltung abgestimmten Leistungsstärke insbesondere durch ihre hohe Energieeffizienz (Klasse IE2) auszeichnen.

Um Beschädigungen der Komponenten vorzubeugen, kommen Druckschalter zum Einsatz, welche die Motoren rechtzeitig vor Erreichen eines unzulässigen Überdrucks zwischen Pumpe und Filtergehäuse deaktivieren. Zu den möglichen Ursachen für einen unzulässigen Überdruck zählen neben abgeknickten oder verstopften Leitungen und zu zähflüssigen Medien auch extrem verschmutzte Filterelemente, die trotz Auslösen der in sämtlichen Geräten integrierten Differenzdruckanzeigen nicht gewechselt werden.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 43814353)