Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Intralogistik

Rekord-Bilanzergebnis für Knapp

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Das Vorstandsteam der Knapp AG v.l.n.r.: COO Franz Mathi, CEO Gerald Hofer, CFO Christian Grabner.
Das Vorstandsteam der Knapp AG v.l.n.r.: COO Franz Mathi, CEO Gerald Hofer, CFO Christian Grabner. (Bild: Knapp)

Knapp kann wieder auf ein Rekordjahr zurückblicken. Der österreichische Intralogistiker mit Sitz in Hart bei Graz steigerte im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2015/16 den Nettoumsatz um 25 % auf 581,97 Mio. Euro und erzielte einen Gewinn von 30,52 Mio. Euro. Das positive Ergebnis ist ein All-time-High in der Unternehmensgeschichte und Teil der langfristigen Wachstumsstrategie, so das Unternehmen.

Die Knapp-Gruppe setzt ihren Erfolgskurs fort und verzeichnet das höchste Ergebnis der Firmengeschichte. Das Unternehmen konnte im Vergleich zum Vorjahr nicht nur die Umsatzerlöse um 25 %, sondern auch die relative EBIT-Marge auf über 5 % steigern. Die Exportquote ist mit 97 % konstant hoch. Europa ist mit einem Umsatzanteil von 75 % die stärkste Absatzregion. Nordamerika ist mit 20 % Umsatzerlöse ein kontinuierlich wachsender Markt. Das Vorstandsteam Gerald Hofer, Franz Mathi und Christian Grabner freut sich über den Erfolg des letzten Wirtschaftsjahres. Für 2016 plant Knapp bei moderatem Wachstum und einer Konsolidierung auf Rekordniveau die Stärkung und den Ausbau des globalen Niederlassungsnetzwerks.

„Es ist uns gelungen, 650 Mio. Euro an Aufträgen quer durch alle Niederlassungen und Gesellschaften der Knapp-Gruppe zu erzielen. Das ist ein neuer Rekord in unserer Unternehmensgeschichte und unterstreicht unsere Marktposition als Partner der Industrie,“ so CEO Gerald Hofer. Knapp beschäftigt mehr als 3000 Mitarbeiter aus zahlreichen Nationen. Rund 300 Arbeitsplätze wurden im Vorjahr insgesamt geschaffen, 200 davon in der Steiermark – in der Zentrale in Hart bei Graz sowie an den drei weiteren Standorten Dobl, Grambach und Leoben.

Lösungen für die Produktionslogistik

Das Unternehmen hat zusätzlich zu den Kernbranchen Healthcare, Fashion, Retail, Food und Food Retail den Branchenfokus um die Sparte Industry erweitert und die Kompetenzen dafür in der Knapp Industry Solutions mit Sitz in Dobl bei Graz gebündelt. „Die fortschreitende Automatisierung in Verbindung mit Produktion, Assemblierung und Distribution im Sinne der Industrie 4.0-Strategien und Anforderungen können wir mit unserem Prozess- und System-Know-how hervorragend abbilden. Dabei ist es uns wichtig, dem zero defect-Gedanken Rechnung zu tragen. Mit unserer innovativen Vision-Technologie bieten wir dabei attraktive Lösungsansätze nicht nur für den Qualitäts- und Servicebereich, die hervorragend vom Markt angenommen werden,“ erklärt COO Franz Mathi. Ein Industrie 4.0-Leuchtturmprojekt wird aktuell in der Steiermark bei Pankl Racing Systems für die Bereiche Logistik und Qualitätssicherung realisiert.

Globalisierung wird fortgesetzt

Knapp ist nach Ansicht der Geschäftsführung in seinen Kernbranchen am Weltmarkt hervorragend positioniert und mit einer guten Auftragslage in das neue Geschäftsjahr gestartet. „Der Schwerpunkt für die kommende Periode liegt im Ausbau unseres globalen Netzwerkes,“ so Grabner. Zu den zu erwartenden weitreichenden Folgen des Brexit meint Hofer: „Wir sind solide und technologisch hervorragend aufgestellt. Wir versuchen mit unseren innovativen Systemen und Technologien die erheblichen Auswirkungen des Brexit weitestgehend zu kompensieren.“

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44159155 / Lagertechnik)

Themen-Newsletter Materialfluss abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Sonderausgabe elektrotechnik AUTOMATISIERUNG: Smart Factory

Vernetzung in der Fabrik? Ja bitte, aber smart und sicher!

Was sind die fünf großen Stolpersteine auf dem Weg zur smarten Produktion? Lesen Sie über Möglichkeiten, Risiken und Notwendigkeiten, die eine Smart Factory mit sich bringt: Cloud, 5G, KI, Digital Twin, Sharing Economy. lesen

Erfolgreich mit Industrie 4.0

Smart Factory

Wir zeigen, worauf es auf dem Weg zur Smart Factory ankommt. Mit Erklärungen, Praxisbeispielen und Dos and Don'ts. lesen