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Field Service Management Release verspricht bessere Vernetzung

| Redakteur: Melanie Krauß

Der Anbieter von Field Service Management-Lösungen mobilex AG, präsentiert die Version 8.0 der Field Service Management-Suite. Die aktuelle Version bietet einige Neuerungen in den mobilen Lösungen sowie in der Einsatzplanung.

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Die Field Service Management-Suite 8 ist seit dem 15. November verfügbar.
Die Field Service Management-Suite 8 ist seit dem 15. November verfügbar.
(Bild: mobileX AG)

In der neuen Version werden die auftrags- und nicht auftragsbezogenen Arbeitszeiten der Techniker nun automatisch für die Zeitkontierung in einem „Tagesbericht“ zusammengefasst, der sich über Konfiguration individuell anpassen lässt. Unter anderem steht ein „Stempeluhr-Modus“ mit Tagesstart und -ende zur Verfügung. Darüber hinaus können umfangreiche Regeln für eine lückenlose Zeiterfassung definiert werden.

In einem Dashboard sollen die Techniker auf einen Blick sehen, wie viele Stunden sie pro Tag und Woche gearbeitet haben, wie viel Pause sie gemacht haben oder wie lange die Fahrtzeiten waren. Neben der Listenansicht können die geplanten Aufträge und die rückgemeldeten Istzeiten auch in einer Kalenderdarstellung je Tag und Woche angezeigt werden. Für ad-hoc-Aufträge vor Ort kann der Techniker jetzt selbst offline einen lokalen Auftrag anlegen und alle Rückmeldungen inklusive Servicebericht für diesen erfassen.

Mit der Release 8 können Techniker in „mobileX-MIP for Field Service“ und in „mobileX-CrossMIP“ die Kartendienste von PTV oder Bing nutzen. Damit können sie sich zum Beispiel zum nächsten Einsatzort navigieren lassen. Im Windows-Client gibt es nun zudem eine generische GIS-Schnittstelle auf Basis des WMS-Standards für die Anzeige von Ortsinformationen. Ebenfalls verfügbar ist jetzt auch die automatische Zeitmessung beim Statuswechsel „in Anfahrt“ und „in Arbeit“ für eine einfache Erfassung der Arbeitszeiten.

Benachrichtigungen für Disponenten, Techniker und Kunden

Ab der aktuellen Version ist es nun auch möglich, dass der Disponent aus „mobileX-Dispatch“ Benachrichtigungen via Mail, Fax oder SMS an Kunden und Techniker versendet. Dies kann manuell oder automatisch erfolgen, zum Beispiel bei der Terminvergabe. Auch der Techniker kann eine Benachrichtigung an den Kunden von seinem mobilen Client auslösen, wenn er den Status in Anfahrt setzt.

In der webbasierten Lösung zur Integration von Subunternehmern, „mobileX-SubConnect“, können Disponenten von Subunternehmern nun ein konfigurierbares Dashboard für die Verplanung von Technikern nutzen und sich diese nach Verfügbarkeit oder Nähe zum Einsatzort anzeigen lassen. Zudem können sie sich zum Beispiel einen Überblick über den Status der Vorgänge, die Auslastung der Techniker oder Meldungen verschaffen. Außerdem können Mitarbeiter des Subunternehmers ab der Release 8.1 Daten aus „mobileX-SubConnect“ exportieren, um zum Beispiel Berichte oder Rechnungen zu generieren.

In „mobileX-Dispatch“ können sich Disponenten die Routen ab der Release 8 auch straßengenau, inklusive Verkehrsinformationen, anzeigen lassen. Für die Disposition der Aufträge können sie jetzt auch historische Verkehrsdaten nutzen und somit die Fahrzeiten der Techniker noch besser planen. Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit, Vorgänge kurzzeitig zu reservieren, um etwa noch offene Rückfragen zu klären. Somit sollen sich Konflikte in Organisationen vermeiden lassen, wenn mehrere Disponenten auf die gleichen Vorgänge und Ressourcen zugreifen.

Vorschau: Pooldisposition und PDF-Formulare in Service-App ab Version 8.1

In der Release 8.1, die für Januar 2020 geplant ist, wird erstmalig eine Pooldisposition verfügbar sein. Dabei weist der Disponent einen oder mehrere Aufträge einer bestimmten Gruppe (Pool) von Technikern zu. Aus dieser Gruppe kann ein Techniker den Auftrag übernehmen und mit dem Kunden einen Termin vereinbaren. Dies eignet sich besonders für Unternehmen, die pro Tag und Techniker mehrere, kurze Aufträge bearbeiten, die keine spezielle Qualifikation erfordern.

Die Pooldisposition soll Unternehmen den Vorteil bieten, bestimmte Aufträge effizienter zu bearbeiten, wenn ein Techniker zum Beispiel gerade in der Nähe eines Einsatzortes ist und Zeit hat. Zudem fördert die Pooldisposition mobilex zufolge die Motivation der Techniker, reduziert die telefonische Kommunikation zwischen diesem und seinem Disponenten und lässt den Arbeitstag aller Beteiligten flexibler gestalten.

In „mobileX-CrossMIP“ werden ab dem Release 8.1 PDF-Formulare integriert sein. Damit können Formulare auf Basis von PDF-Forms am mobilen Client mit Daten aus dem Auftragskontext vorbefüllt und durch den Techniker dann vervollständigt werden. Die Nutzung von digitalen Signaturen ist ebenfalls vorgesehen. Die Formulare können dann nach Abschluss im Backoffice abgelegt und an den Kunden versendet werden.

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