SPS IPC Drives 2017 RFID-Module mit FLC-Funktion erweitert

Redakteur: Sebastian Hofmann

Turck hat seine Ethernet/RFID-Interfaces vom Typ „Tben-S-RFID“ optimiert. Unter anderem soll eine Field-Logic-Controller-Funktion die Module noch besser machen.

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Die neuen RFID-Block-I/O-Module von Turck besitzen neue Funktionalitäten, unter anderem FLC.
Die neuen RFID-Block-I/O-Module von Turck besitzen neue Funktionalitäten, unter anderem FLC.
(Bild: Turck)

Pünktlich zur SPS IPC Drives 2017 (vom 28. bis 30. November in Nürnberg) präsentiert Turck die Erweiterung seiner kompakten Ethernet/RFID-Module vom Typ „Tben-S-RFID“. Für die I/O-Module steht ein neues, kostenloses Firmwareupdate zur Verfügung. Laut Hersteller bietet es viele neue Funktionalitäten, etwa die lizenzfreie Programmierumgebung „Argee“. „Mit dieser Field-Logic-Controller-Funktion (FLC) haben Anwender die Möglichkeit, kleine bis mittlere Steuerungsaufgaben direkt auf dem Block-I/O-Modul auszuführen und damit dezentral auszulagern“, erklären die Verantwortlichen bei Turck. Dies entlaste die Steuerung und erlaube die Übertragung ausschließlich relevanter Daten.

Erweiterung sorgt für Zeitersparnis

Eine weitere Neuerung: Durch einfaches Aktivieren der Schreib-Lese-Köpfe-Adressen in den Parametern des Dateninterfaces kann es busfähige HF-RFID-Schreib-Lese-Köpfe ansprechen. „Dies ermöglicht den Anwendern eine Zeitersparnis gegenüber den herkömmlichen Methoden, da sie die Schreib-Lese-Köpfe nacheinander anbinden und automatisch adressieren können“, heißt es vom Hersteller. Darüber hinaus ließen sich Busadressen für busfähige HF-Schreib-Lese-Köpfe per Webserver über das „Tben-S-RFID“ setzen und abfragen. So könne der Nutzer die korrekte Inbetriebnahme schnell überprüfen, ohne extra einen Schnittstellenwandler einsetzen zu müssen.

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