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RFID

RFID-unterstützt kommissionieren aus dem Handgelenk

| Autor / Redakteur: Dirk Jonsson / Bernd Maienschein

Das RFID-Armband, eine Entwicklung des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF und von Treston, hilft Anwendern dabei, Fehler zu vermeiden.
Das RFID-Armband, eine Entwicklung des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF und von Treston, hilft Anwendern dabei, Fehler zu vermeiden. (Bild: Treston)

Mit einem RFID-Armband lässt sich mobile, ergonomisch optimierte Objekt- und Prozessidentifikation beim Kommissionieren auf RFID-Basis leicht realisieren. Diese Kommissionierstrategie kann dazu beitragen, dauerhaft verbesserte Abläufe an manuellen Arbeitsplätzen in der Produktion zu realisieren.

Die RFID-Technik ist in der Fertigung ein beliebter Standard, um Einzelteile zu identifizieren und so die gesamte Produktionskette von der Logistik über die Montage bis zur Qualitätskontrolle wirtschaftlich und fehlerfrei zu gestalten. Mit ihr lassen sich nicht nur Handlingprozesse dezentral erfassen und überprüfen, sondern auch Güterströme transparent nachverfolgen. An manuellen Arbeitsplätzen mit vielen Kleinteilen ist RFID jedoch nicht so einfach zu integrieren; dabei ist diese Technik gerade dort besonders hilfreich.

Armband identifiziert Werkstücke und Bauteile im laufenden Prozess

An ein und demselben Arbeitsplatz wird häufig eine Vielzahl einzelner Arbeitsschritte mit ähnlich aussehenden Komponenten durchgeführt. Durch kundenspezifische Varianten und kontinuierliche Verbesserungen ändern sich zudem die Abläufe in immer kürzeren Zeiträumen. Mit einem klassischen Montageplatz, bei dem jeder Handgriff irgendwann „blind“ sitzt, ist dies nicht vergleichbar. Eine erste Verbesserung kam durch Pick by Light zustande, eine Technik, bei der ein Montagekasten durch ein Lichtsignal und/oder ein alphanumerisches Display eindeutig angezeigt wird. Allerdings erkennt dieses Verfahren keine Bedienfehler.

Das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg und der Arbeitsplatzspezialist Treston bieten nun eine Lösung an, die hilft, Fehler zu vermeiden: das RFID-Armband (Bilder 1 und 2). Es identifiziert Werkstücke und einzelne Bauteile im laufenden Prozess und unterstützt dabei, Güterströme nachzuverfolgen, Handlingprozesse dezentral zu erfassen und zu überprüfen und die Daten an ein zentrales System zu übermitteln. Wahlweise stehen zwei Lesemodi zur Verfügung: Einzellesung und Dauerlesung. Die Einzellesung ist der primäre Modus, bei dem eine kurzzeitige Lesung durchgeführt wird. Dieser Modus wird für die gezielte und dokumentierte Entnahme von Baugruppen genutzt. Bei der Dauerlesung erfolgt die Lesung kontinuierlich und muss durch den Anwender beendet werden. Dieser Modus eignet sich beispielsweise für die Inventur.

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