Suchen

RFID

RFID-unterstützt kommissionieren aus dem Handgelenk

Seite: 2/3

Firmen zum Thema

In Kombination mit den Treston-Industriearbeitsplätzen auf dem neuesten Stand ergonomischer Kenntnisse lässt sich dieses System in eine Arbeitsumgebung integrieren, die ein effizientes und ermüdungsarmes Arbeiten ermöglicht.

RFID-Identifikationssysteme für die manuelle Montage in Form von Handscannern gibt es schon länger. Allerdings blockiert so ein Gerät eine Hand und erfordert zusätzliche Arbeitsschritte, die vergessen werden können. Zudem kann das Gerät verlegt werden oder störend an einem Schultergurt baumeln. Anders bei den Treston-/Fraunhofer-Lösungen: Dort ist die RFID-Technik samt Stromversorgung und drahtloser Schnittstelle zum Unternehmenssystem in einem leichten Gehäuse am Armband untergebracht; das RFID-Armband verfügt über ein Gesamtgewicht von 150 g und behindert oder ermüdet den Nutzer bei seinen Tätigkeiten nicht. Er behält beide Hände frei und muss sich nicht zusätzlich darum kümmern, ein Werkstück einzuscannen, denn das Armband erfasst automatisch die RFID-Transponder an den Bauteilen während jeder Armbewegung.

Bildergalerie

Fehlgriffe können noch während des Montageprozesses korrigiert werden

Die Akkulaufzeit bei Dauerleistung beträgt über acht Stunden – genug für eine Schicht. Auf Kundenwunsch ist das mobile System auch als RFID-Handschuh mit Leseantenne in der Handinnenseite erhältlich. Die Greifprozesse können dann im Nahfeldbereich noch gezielter identifiziert werden. Die Identifikation des Bauteils bietet mehrere Vorteile: Zunächst kann der Mitarbeiter am Arbeitsplatz direkt informiert werden, ob er die richtige Komponente aufgenommen hat. Im Fehlerfall kann er unmittelbar informiert werden, wahlweise per Bild, Zeichnung oder Video. Die Art der Darstellung kann beliebig gewählt werden. Beispielsweise könnte bei korrekter Abfolge die Baugruppe grün markiert werden (Bild 3). Bei falscher Reihenfolge wird der Mitarbeiter über einen Text auf der Nutzeroberfläche aufgeklärt und die entsprechende Baugruppe rot dargestellt. Damit kann der Mitarbeiter noch während des Montageprozesses Fehlgriffe korrigieren. Den Kundenwünschen sind hier keine Grenzen gesetzt. So lässt sich dank drahtloser, standardisierter Schnittstellen, wie zum Beispiel Zigbee oder Bluetooth, eine direkte Anbindung an das zentrale Unternehmenssystem einrichten, sodass alle Daten zur Dokumentation (Traceability) und zur Qualitätssicherung zur Verfügung stehen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 42569795)