Mitsubishi Roboter eignet sich zur Inspektion von Stromgeneratoren

Mitsubishi Electric hat einen 19,9 mm dünnen Inspektionsroboter entwickelt, der einen Generator prüfen kann, indem er durch den engen Spalte zwischen Rotor und Stator passt. So muss der Rotor nicht mehr demontiert werden. Der Roboter reduziere somit Kosten und Zeit, die für Inspektionen anfallen und erhöhe die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Generatoren.

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Dieser 19,9 mm dünne Inspektionsroboter kann einen Generator prüfen kann, indem er durch den engen Spalt zwischen Rotor und Stator passt.
Dieser 19,9 mm dünne Inspektionsroboter kann einen Generator prüfen kann, indem er durch den engen Spalt zwischen Rotor und Stator passt.
(Bild: Mitsubishi)

Herkömmliche Generatorinspektionen, die alle vier Jahre durch Fachpersonal durchgeführt werden müssen, benötigen etwa 34 Tage, da der Rotor abgenommen werden muss. Elektrizitätsgesellschaften suchen schon lange nach Lösungen, diese Inspektionen zu verkürzen sowie die Inspektionsgenauigkeit zu verbessern, um die Verfügbarkeit ihrer Generatoren zu erhöhen. Mit dem ultra-dünnen Inspektionsroboter muss der Rotor nicht mehr ausgebaut werden, wodurch Inspektionen in nur sechs Tagen abgeschlossen werden können.

Außerdem dürfen Inspektionen dank der hohen Genauigkeit des Roboters seltener als alle vier Jahre durchgeführt werden und die Betreiber müssen keine Teile mehr bevorraten, die sie nicht auch tatsächlich benötigen. Demzufolge kann der Miniroboter voraussichtlich die Gesamtinspektionskosten reduzieren und sowohl die Zuverlässigkeit als auch die Verfügbarkeit von Generatoren verbessern, heißt es.

Andere Inspektionsroboter sind zu dick

Herkömmliche Inspektionsroboter sind etwa 30 mm dick und passen daher nicht in den engen Spalt zwischen Rotor und Stator bei circa 30 % aller von Mitsubishi Electric gefertigten Generatoren. Mitsubishi Electric´s neuer ultra-dünner Inspektionsroboter ist so konstruiert, dass er in den schmalen Spalt zwischen Rotor und Stator des Generators passt und dort genaue Inspektionen durchführen kann, einschließlich der Beurteilung der Stator-Dichtigkeit, detaillierter visueller Untersuchungen und Isolationsprüfungen. Der Roboter umfasst einen eigenen Bewegungsmechanismus, der aus einer flachen Platte für ein dünnes 19,9-Millimeter-Profil besteht und geringe Vibration zur genauen Datenerfassung erzeugt. Er kann alle mittelgroßen und großen Mitsubishi-Electric-Generatoren prüfen.

Hohe Schlagkraft

Der proprietäre Vibrationsmechanismus, der einen platzsparenden Nocken enthält, kann eine Schlagkraft übermitteln, die 10-mal höher ist als die eines herkömmlichen Mechanismus, so der Hersteller. Der Vibrationstest arbeitet mit ursprünglicher Vibrationsanalyse, um die fünf Niveaus der Statordichtigkeit zu erkennen, was einer Steigerung verglichen mit den üblichen drei Niveaus entspricht, die ein herkömmlicher Roboter erkennen kann, heißt es weiter.

* Mitsubishi Electric Europe B.V.

* Niederlassung Deutschland,

* 40882 Ratingen

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