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Yaskawa

Roboter für Schweißen, Schneiden und Handling

| Redakteur: Frauke Finus

Anhand einer Error-Recovery-Anlage stellt Yaskawa einen definierten Ablauf zur Sicherstellung der Bauteilqualität beim Auftreten von Störungen während des Schweißprozesses dar.
Anhand einer Error-Recovery-Anlage stellt Yaskawa einen definierten Ablauf zur Sicherstellung der Bauteilqualität beim Auftreten von Störungen während des Schweißprozesses dar. (Bild: Yaskawa)

Auf der Blechexpo ist Yaskawa unter dem Motto „Best in Class Products and System Solutions“ mit dem gesamten Portfolio der drei Geschäftsbereiche vertreten.

Yaskawa bietet eine große Angebotsbreite. So können durchgängige Lösungen von der Antriebsebene bis zur Steuerung und Visualisierung realisiert werden.

Robotik-Gesamtlösungen für das Schutzgas- und Punktschweißen

Eine Error-Recovery-Anlage zeigt Yaskawa am Stand. Sie stellt einen definierten Ablauf zur Sicherstellung der Bauteilqualität beim Auftreten von Störungen während des Schweißprozesses dar, wie das Unternehmen mitteilt. Dazu sind koordinierte beziehungsweise synchrone Bewegungen mit mindestens zwei Schweißrobotern MA2010 sowie gegebenenfalls zusätzlichen, externen Achsen nützlich. Integriert ist die Funktion „Error Recovery“, eine Software für DX200 Multi-Roboterzellen. Sie diene zur definierten Erkennung, Behandlung und Nacharbeit von Schweißfehlern, die während der zeitgleichen Abarbeitung mehrerer Prozesse auftreten können.

Ebenso ein Thema am Messestand: Industrie 4.0. Eine CMT-Marking-Showzelle (CMT-Marking steht für einen Lichtbogenmarkierprozess) ermöglicht die Interaktion mit den Messebesuchern durch die automatisierte Herstellung eines kleinen Andenkens in Visitenkartenformat, wie es heißt. Mit dem kompakten Punktschweißroboter Motoman MS80W II als Standmodell reagiert Yaskawa auf das weltweite „Downsizing“ der Punktschweißzangen und erweitert sein Portfolio um einen 80-kg-Punktschweißroboter, teilt der Hersteller mit.

Angebot für technisch einheitliche Gesamtlösungen

Das umfassende Yaskawa-Angebot ermöglicht nach eigenen Angaben technisch einheitliche Gesamtlösungen aus einer Hand – von der Standardzelle bis zum kundenspezifischen, komplexen System. Neben den bewährten Motoman-Robotern für Schweißen, Schneiden und Handling (Materialzuführung) bietet das Unternehmen auch umfangreiche Antriebs- und Steuerungstechnik speziell für Metallbearbeitungsmaschinen, die sich einfach in bestehende Maschinenarchitekturen integrieren lässt.

Die automatisierte Metallbearbeitung verlangt hohe Standards bei Präzision und Durchsatz, aber auch in Hinblick auf Robustheit, Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit der eingesetzten Technik, heißt es. Yaskawa begegnet diesen speziellen Anforderungen nach eigenen Angaben zum Beispiel mit Servoantrieben der aktuellen Generation Sigma-7, mit dem neuen Frequenzumrichter GA700 sowie mit Maschinensteuerungen wie der MP3300iec und dem VIPA Motion Controller für vielfältige Aufgaben.

Die Servoverstärker der Sigma-7-Serie mit EtherCAT- und Mechatrolink-Schnittstelle bieten laut Hersteller zahlreiche komfortable Funktionen wie etwa die Vibrationsunterdrückung, die für die metallbe- und verarbeitende Industrie wichtig sei. Diese innovative Funktion ermögliche beispielsweise beim Schneiden, Lasern und Abkanten ein exaktes Abfahren der Bahnkurven und dadurch äußerst präzise gefertigte Teile.

Yaskawa auf der Blechexpo 2017: Halle 6, Stand 6416

Weitere Meldungen zur Blechexpo finden Sie in unserem Speical.

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