Rollon Roboteranwendung: Die siebte Achse bleibt auf dem Boden

Redakteur: Helmut Klemm

Ein Baukastensystem stellt Linearachsen und -führungen zur Erweiterung von Roboterinstallationen mit einer zusätzliche Achse zur Verfügung.

Firmen zum Thema

Einzelne Achsen lassen sich bis 12 m Länge ausführen. Bei längeren Strecken werden Träger miteinander verbunden.
Einzelne Achsen lassen sich bis 12 m Länge ausführen. Bei längeren Strecken werden Träger miteinander verbunden.
(Bild: Rollon)

Die Rollon-Gruppe präsentiert ein Baukastensystem aus verschiedenen Schwerlast-Linearachsen und -führungen, mit dem Roboteranwendungen um eine siebte Achse erweitert werden können. Dabei ist vorgesehen, dass sich ein Roboter auf einer bodennahen Achse bewegt. Ausgelegt ist das Baukastensystem – von Rollon als Rail-System bezeichnet – für kleine bis mittlere Roboter mit maximal 2 t Eigengewicht.

Die prismatischen Laufrollen- oder Profilschienenführungen mit Zahnstangenantrieb halten laut Rollon Bewegungen mit hoher Dynamik und hohen Belastungen stand. Roboter können zum Beispiel auf solch einer Linearachse parallel zu einer Produktionsstraße mitlaufen und dabei Manipulationen vornehmen.

Einzelne Linearachsen lassen sich bis 12 m Länge in einem Stück ausführen. Um noch längere Strecken anzulegen, werden mehrere Träger stoßbearbeitet verbunden.

Rollon auf der Hannover-Messe 2016: Halle 17, Stand C42

(ID:43954207)