Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Künstliche Intelligenz

Roboterrechte und die ethische Verantwortung von Ingenieuren

| Redakteur: Melanie Krauß

Knapp zwei Drittel der Befragten sehen humanoide Roboter erst nach 2030 im Einsatz. Bis dahin müssen sich Ingenieure mit ethischen Fragen auseinandersetzen. Jeder zweite schließt nicht aus, dass Roboter sogar eigene Rechte erhalten könnten.
Knapp zwei Drittel der Befragten sehen humanoide Roboter erst nach 2030 im Einsatz. Bis dahin müssen sich Ingenieure mit ethischen Fragen auseinandersetzen. Jeder zweite schließt nicht aus, dass Roboter sogar eigene Rechte erhalten könnten. (Bild: © phonlamaiphoto – stock.adobe.com)

Firma zum Thema

Intelligente Automatisierungs- und Vernetzungslösungen zwischen Mensch und Maschine werden in naher Zukunft in Wirtschaft und Gesellschaft zum Einsatz kommen. Dies sind Ergebnisse der neuen VDE-Studie „E-Ing 2025: Technologien, Arbeitsmarkt, Ingenieurberuf“.

Bis 2025 werden vor allem Wearables, Spracherkennung und -steuerung, Virtual Reality sowie Augmented Reality eine große Rolle in der Arbeitswelt und im Alltag spielen. Autonome, mobile Roboter sehen 49 % bis 2030, humanoide Roboter dagegen 65 % der Befragten erst nach 2030 in der Praxis.

„So weit entfernt sind wir von autonomen Robotern, die sich mit Hilfe von KI ‚weiterentwickeln’, tatsächlich nicht mehr und diese Entwicklung ist auch nicht mehr aufzuhalten. Die Frage ist, wie man heute KI-Anwendungen menschendienlich gestaltet und wie wir uns heute auf das Ungewohnte vorbereiten können“, erläutert Ansgar Hinz, CEO der Technik­organisation VDE.

KI ist Chefsache

Künstliche Intelligenz

KI ist Chefsache

10.10.18 - In drei von vier Unternehmen entscheidet die Geschäftsführung über den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) – so ein Ergebnis einer Umfrage zur künstlichen Intelligenz durch NetApp, Spezialist für Datenmanagement in der Hybrid Cloud. lesen

Die Befragten – alle mit einem Ingenieur- beziehungsweise IT-Ausbildungsgang im Hintergrund – sind sich durchaus der Verantwortung bewusst, die sie als Treiber von Innovationen, darunter auch KI, tragen. Für die große Mehrheit (80 %) ist klar, dass KI neue ethische und rechtliche Fragen aufwirft. 70 % sehen sich dadurch in der Pflicht, sich künftig verstärkt ethischen Fragen zu stellen.

Und so nennen die meisten das „Definieren von Regeln und Grenzen für KI-Systeme“, gefolgt vom „Umgang mit unvorhergesehenen Sonderfällen und Ereignissen“ und der „Vermittlung der Entscheidungen von KI-Systemen an davon betroffene Menschen“ als die Kompetenzen, die Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik in einem KI-geprägten Arbeitsumfeld künftig verstärkt benötigen werden.

Es herrscht Einigkeit über die große technische und wirtschaftliche Bedeutung von KI sowie darüber, dass die Entwicklungen auf diesem Gebiet schon in vollem Gange und als Realität zu betrachten sind. Angesichts dieser epochalen Veränderungen unserer Arbeits- und Lebenswelt stimmen zwar nur 13 % der Aussage zu, dass die Roboterisierung dazu führen könnte, dass Roboter als moralische Personen fungieren und „Roboterrechte“ erhalten. Insgesamt 50 % der Befragten wollen dies aber nicht ausschließen.

Die Top Technologietrends für 2018 in der Industrie - Teil 2

Technologietrends 2018

Die Top Technologietrends für 2018 in der Industrie - Teil 2

In den schnelllebigen Zeiten der Digitalisierung ist es häufig schwer, am Puls der Zeit zu bleiben. Lesen Sie jetzt, welche weiteren 7 Trends dieses Jahr im Fokus der Industrie stehen. weiter...

KI im Recruiting: Klarer Nutzen erhöht Akzeptanz

Künstliche Intelligenz

KI im Recruiting: Klarer Nutzen erhöht Akzeptanz

26.10.18 - Die jüngste Bewerber-Studie von viasto zur Akzeptanz von Künstlicher Intelligenz im Bewerbungsprozess macht deutlich: Bietet der KI-Einsatz bei der Personal-Auswahl einen konkreten Nutzen, so sinkt Skepsis auf Kandidatenseite. lesen

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45603557 / Management & IT)

Themen-Newsletter Management & IT abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Dossier Maschinensicherheit 2019

Funktionale Sicherheit in allen Facetten

Ohne geht's nicht: Maschinensicherheit steht bei Konstrukteuren und Entwicklern ganz oben auf der Prioritätenliste – Hier die spannendsten Artikel der letzten Monate rund um die Funktionale Sicherheit in einem Dossier zusammengefasst. lesen

Sonderausgabe elektrotechnik AUTOMATISIERUNG

Konstruktion & Integration von Industrierobotern

Der Roboter als Komponente und Joker: In der Sonderausgabe "Robotik & Automation" erhalten Sie Tipps, Tricks und Praxis-Insights für Konstruktion, Automation und Integration von Insutrierobotern. lesen