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Kabeltechnik Robuste Datenleitung ermöglicht langen Roboterbetrieb

Von Bernd Müller und Christian Illenseer

Bislang konnten viele Datenleitungen den hochkomplexen Roboterbewegungen nicht lange unbeschadet folgen. Doch nun gibt es hoch bewegliche, dauerbelastbare Ethernet-Kabel, die das aushalten.

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Hochbewegliche Roboter, wie sie Viva und viele andere Industriebetriebe verwenden, sind auf Leitungen angewiesen, die alle Bewegungen mitmachen und das Millionen Mal über viele Jahre.
Hochbewegliche Roboter, wie sie Viva und viele andere Industriebetriebe verwenden, sind auf Leitungen angewiesen, die alle Bewegungen mitmachen und das Millionen Mal über viele Jahre.
(Bild: Lapp)

Ohne Roboterunterstützung ist eine leistungsfähige Fertigung von Gussteilen heute nicht mehr vorstellbar. Bei der Viva Forging Company in Zlín in Tschechien, die geschmiedete Komponenten herstellt, arbeiten die Roboter beispielsweise in der Qualitätsprüfung. Bis zu 30 Kilogramm schwere Teile aus Stahl müssen dort bewegt werden. Das bedeutet auch eine hohe Belastung für die dort verwendeten Datenkabel. Die Kabel verbinden das Bearbeitungszentrum und die Roboter von zwei Roboterlinien und übernehmen dort die Kommunikation und die Übermittlung von sicherheitskritischen Informationen.

Kabel direkt vom Hersteller statt vom Händler

Kunden des Betriebs, wie Bosch, Scania, ZF oder Linde, stellen strengste Qualitätsanforderungen. Die gibt Viva an die Ausrüster seiner Produktionslinien weiter. Auch die verwendeten Kabel und Kabelsysteme müssen diese Anforderungen erfüllen. Früher bezog das Unternehmen diese bei Großhändlern, seit 2011 wird direkt bei Lapp gekauft. Lapp wurde ausgewählt, weil der Kabelhersteller ein breites Portfolio an industriellen Kabeln, kurze Lieferzeiten, persönliche Betreuung und technische Unterstützung bietet.