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Greifer Robuste Greiferserie jetzt auch mit IO-Link

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Die Greifer der pneumatisch angetriebenen Baureihe GPP5000 und ihre elektrischen Pendants der Baureihe GEP5000 wurden von der Zimmer Group für den echten Universaleinsatz konzipiert.

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Einer von 8 GPP 5006-N, die HEITEC Auerbach auf seiner neuesten Montageanlage einsetzt.
Einer von 8 GPP 5006-N, die HEITEC Auerbach auf seiner neuesten Montageanlage einsetzt.
(Bild: Colt Pictures)

Die Greifer sind schnell, bieten hohe Greifkräfte und große Fingerlängen, sind korrosionsgeschützt und schon im Standard mit IP64 abgedichtet, und sie können für die maximale Anlagenverfügbarkeit mit hoher Genauigkeit gegeneinander ausgetauscht werden, so die Angaben des Herstellers. Die Greifer der 5000er-Serie sind mit einer robusten, DLC-beschichteten Stahl-in-Stahl-Profilnutenführung ausgestattet, durch sie sehr widerstandsfähig sind.

Die DLC-beschichteten Backen sollen mit ihrem niedrigen Reibungskoeffizienten, ihrer Härte und den guten Notlaufeigenschaften dafür sorgen, dass die Greifer 30 Millionen Zyklen ohne Wartung bewältigen und dabei auch widrige Einsatzbedingungen überstehen. Solche Dauerleistungen sind möglich, weil die Greiferbacken schon von jeher mit Schmiertaschen für eine sichere Schmierstoffversorgung ausgestattet sind und die Entwickler für die Abdichtung der Prismenführungen zudem einen Doppelabstreifer eingesetzt haben. Die äußere Dichtlippe streift dabei Schmutz und Staub ab, die innere Dichtlippe sorgt dafür, dass der Fettvorrat über die gesamte Lebensdauer erhalten bleibt.

Dichtigkeitsklasse IP64 kann auf IP67 gesteigert werden

Mit dieser doppelten Abdichtung weisen die Greifer schon in der Standardversion die Dichtigkeitsklasse IP64 auf. Mit einem Protektor kann die Dichtigkeit der Baureihe 5000 dann sogar auf IP67 gesteigert werden, sodass diese Greifer auch unter schwierigsten Umgebungsbedingungen wie etwa in Bearbeitungszentren oder Schleifmaschinen eingesetzt werden können.

Die Magnetsensoren können sehr einfach ausgetauscht werden, ohne dazu den Greifer abzumontieren. Für die Klemmung der Sensoren genügt eine einzelne Schraube, und die Feinjustierung der Schaltposition erfolgt feinfühlig über eine selbstsicherende Einstellschraube. Der Einsatz von Zubehör wie Klemmböcken, die bei anderen Herstellern erforderlich sind, ist damit also überflüssig.

Pneumatische und elektrisch angetriebene Greifer-Variante

Die Greifer bieten viele Befestigungsmöglichkeiten und sind zudem unter dem Abdeckblech mit zusätzlichen Stiftbohrungen ausgestattet, die beispielsweise die Montage von kundenspezifischen Anbauteilen wie etwa Einführdorne ermöglichen. Die Baureihe 5000 steht in einer pneumatisch und in einer elektrisch angetriebene Variante zur Verfügung. Beide Ausführungen bieten fast identische Greifkräfte und Öffnungs- beziehungsweise Schließzeiten, wobei die maximalen Greifkräfte und damit die mögliche Fingerlänge noch deutlich über den Werten der Wettbewerbsprodukte liegen.

In den elektrischen Varianten ist neben der Steuerung und einem Hall-Sensor für die Backenabfrage auch ein absolutes Wegmesssystem mit einem hoch auflösenden Resolver integriert, das permanent die Position der Greiferbacken ermittelt. Dadurch ist die Greifersteuerung nach dem Einschalten sofort im Bild, in welcher Position die Backen stehen. Die integrierte Steuerung macht es auch möglich, den Greifer direkt zu teachen oder über ein kleines Bedienfeld am Gehäuse die Greifkraft in fünf Stufen einzustellen.

Die Greifer sind für echtes Plug-&-Play ausgelegt, der elektrische Anschluss ist ebenso einfach wie eine pneumatische Verschlauchung. Der Nutzer muss lediglich ein standardisiertes Einzelkabel verbinden, das sowohl die Anbindung an die 24-V-Stromversorgung als auch den Anschluss an die Steuerung übernimmt. Sobald dann ein Signal an der Steuerleitung anliegt, öffnet sich der Greifer, um sich bei einem weiteren Steuersignal wieder zu schließen.

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