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Robuster RFID-UHF-Transponder für anspruchsvolle Bedingungen

| Redakteur: Bernd Maienschein

Ein neuer Ultra-High-Frequency-(UHF-)Transponder lässt es zu, auch Produktionsprozesse in extrem anspruchsvollen Umgebungen zu automatisieren. Der neue RFID-Tag nutzt sein stabiles Edelstahlgehäuse als Antenne, sodass ihm selbst starke mechanische Belastungen und Vibrationen nichts anhaben können, so der Hersteller.

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Flexibel montierbar kommt der robuste Transponder in den Abmessungen 48 mm × 28 mm × 11 mm daher.
Flexibel montierbar kommt der robuste Transponder in den Abmessungen 48 mm × 28 mm × 11 mm daher.
(Bild: Identpro)

Der Transponder erfüllt die Schutzklasse IP69K und ist somit nicht nur gegen Wasser und Staub geschützt, sondern kann auch mit Hochdruckreinigern und Sandstrahlen gesäubert werden. Auch in Industrieumgebungen, die durch Chemikalien belastet sind oder bei denen hohe Temperaturen von bis zu 250 °C herrschen, lässt sich der RFID-Transponder problemos nutzen, wie es heißt. Der RFID-Tag ist außerdem autoklavierbar und kann in Atex-Umgebungen, wie der Öl- und Gas-Industrie, verwendet werden. Der UHF-Tag entsprich dem in Industrie und Logistik verwendeten Standard EPCglobal Class 1 Gen 2 und lässt sich so in bestehende RFID-Installationen integrieren. Die Lesereichweite des Transponders beträgt bis zu 5 m.

Auto-ID-Prozesse werden branchenübergreifend immer wichtiger

„Ob Lackieranlagen, Baustellen, Medizintechnik, Nahrungsmittel oder Bahnanlagen – bei Produktions- und Logistikprozessen wird eine automatisierte Identifikation der interagierenden Objekte immer wichtiger. Schließlich bildet sie die Grundvoraussetzung für Industrie 4.0“, erklärt Michael Wack, Geschäftsführer bei Identpro. „Mit dem äußerst robusten UHF-Transponder bieten wir Unternehmen die Möglichkeit, auch solche Prozesse intelligent zu vernetzen, die bisher für die RFID-Technik zu anspruchsvoll waren.“

Identpro entwickelt und implementiert Standardlösungen für die berührungslose Warenidentifikation und -verfolgung und sorgt so für Transparenz in Lager, Produktion und bei der Betriebsmittelverwaltung. Dabei setzt das Unternehmen sowohl klassische Auto-ID-Techniken (Barcode, RFID, NFC) als auch ein speziell entwickeltes 3D-Tracking-System ein.

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