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MM-Index 01/2018

Rohstoffpreise stiegen 2017 um rund 30 %

| Redakteur: Robert Horn

Der MM-Index ist auf dem Titelblatt des aktuellen MM Maschinenmarkt 01/2018 zu finden.
Der MM-Index ist auf dem Titelblatt des aktuellen MM Maschinenmarkt 01/2018 zu finden. (Bild: MM Maschinenmarkt)

Der MM-Index startet mit guten 0,57 Punkten ins neue Jahr, kann das Niveau über die Woche allerdings nicht halten. Auf Jahressicht hatten nahezu alle Rohstoffpreise angezogen, so verteuerte sich Eisenerz um 34 %, Zink und Kupfer stiegen um rund 30 %.

Von Rohstoffpreisen über die Nachfragesituation bis zu Wechselkursentwicklungen: Der MM-Index fasst zusammen, was für den Maschinen- und Anlagenbau relevant ist. Der aus 13 Faktoren errechnete Wert spiegelt Woche für Woche die Stimmung in der Industrie wider.

Starkes Jahr für den Euro

Für den Euro war 2017 ein sehr erfolgreiches Jahr. So konnte sich dieser gegenüber allen im MM-Index befindlichen Währungen deutlich verbessern. Gegenüber dem US-Dollar verbucht der Euro auf Jahressicht ein Plus von rund 14 %. Am 02. Januar 2018 erreichte der Euro gegenüber dem US-Dollar ein neues Hoch von 1,2081 und konnte sich die restliche Woche trotz leichtem Rückgang über den 1,20 Euro pro US-Dollar halten. So verbuchte der Euro in der letzten Woche ein Plus von 0,3% gegenüber dem US-Dollar. Nur gegenüber dem Rubel verlor der EUR rund 1%.

2017 brachte teils kräftige Preissteigerungen

Das Barrel Brent verteuerte sich auf Jahressicht um rund 18 % und konnte auch in der ersten Woche 2018 schon wieder um 1,3 % zulegen. Gründe hierfür sind vor allem die anhaltenden Unruhen im Iran und die Kältewelle im Nordosten der USA und Kanadas, sodass sich die Sorte Brent am Donnerstag bis auf 68,27 US-Dollar je Barrel verteuerte.

Auf Jahressicht verteuerten sich bis auf Eisenerz alle Industriemetalle im MM-Index. So verteuerte sich Aluminium um 34 %, Kupfer und Zink um rund 30 %. Der Preis für Aluminium und Zink ging in der ersten Jahreswoche leicht zurück. So verbilligte sich Aluminium um - 2,9 % auf 2.197 US-Dollar je Kilogramm und Kupfer um - 1,1 % auf 7.117 US-Dollar je Tonne.

Im Gegensatz dazu konnte Zink letzte Woche ein Plus von 1,3% verbuchen und notierte nach einem zwischenzeitlichen Hoch zum Wochenende bei 3.380 US-Dollar je Tonne. Für 2018 wird erwartet, dass durch die positive Preisentwicklung bei Zink wieder mehr Unternehmen in den Abbau investieren und sich so das Angebot wieder ausweitet.

Börsenkurse ziehen an

Der Harper Petersen Index konnte auf Jahressicht um 54 % zulegen und notiert zum 30.12.2017 bei 483 Punkten. Der DAXsector Industrial verbuchte auf Jahressicht ein Plus von 16,7 % und konnte in der letzten Woche mit 3,2 % gleich zum Jahresstart ein kräftiges Plus verbuchen und notierte zum Wochenende bei 6950,15 Punkten.

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