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Rottler Maschinenbau Rottler stellt Baureihen für das Tieflochbohren und Ausdrehen schwerer Werkstücke vor

| Redakteur: Claudia Otto

Die Tieflochbohrmaschinen der Baureihe ABD sind für die Dreh- und Ausbohrbearbeitung zur gleichzeitigen Innen- und Außenbearbeitung von zylindrischen Werkstücken entwickelt worden. Sie zeichnen sich nach Angaben des Herstellers besonders durch die 2-Bett-Konstruktion mit Ober- und Unterbett aus, wie Rottler auf der Metav 2008 zeigt.

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Beispiel einer Tieflochbohrmaschine der Baureihe ABD von Rottler. Bild: Rottler
Beispiel einer Tieflochbohrmaschine der Baureihe ABD von Rottler. Bild: Rottler
( Archiv: Vogel Business Media )

Dadurch wird der Abstand zwischen Bohrwerkzeug und Führungen im Vergleich zu herkömmlichen Tieflochbohrmaschinen minimiert. Der Einsatz von hydrostatischen Führungen und optimierten Führungsbahnbreiten sorgt für eine zusätzliche Stabilität des Maschinenkonzeptes.

Durch die hohe Steifigkeit und den stabilen Aufbau wird das Herstellen einer Pilotbohrung nach Unternehmensangaben überflüssig. Das Werkstück wird in der Regel in großdimensionierten 4-Pinolen-Rollenlünetten gelagert.

Späneförderer zwischen den beiden unteren Betten der Tieflochbohrmaschine

Ein optimierter Späne- und Ölfluss wird durch den, zwischen den beiden unteren Betten angeordneten, Späneförderer gewährleistet. Die Werkstückabmessungen können bis zu einem Außendurchmesser von 5000 mm und Werkstücklängen bis 25 000 mm gehen, heißt es weiter.

Die Tieflochbohrmaschinen der Baureihe TFB werden speziell auf die unterschiedlichen Anwendungsfälle ausgelegt. In Abhängigkeit der erforderlichen Genauigkeiten können die Maschinen mit drehendem Werkzeug, mit drehendem Werkstück oder mit drehendem Werkzeug und drehendem Werkstück ausgelegt werden.

Hydrostatische Lagerungen und Schnittgeschwindigkeiten bis 200 m/min zeichnen die Tieflochbohrmaschinen den Angaben zufolge aus. Momentan befindet sich eine Maschine TFB 1800/15 000 im Bau. Die Maschine wird zum Tieflochbohren nach dem BTA-Verfahren eingesetzt.

Tiefbohrbearbeitung bis zu 700 mm Bohrungsdurchmesser

Die Tiefbohrbearbeitung kann bis zu einem Bohrungsdurchmesser von 700 mm mit angetriebenem Werkzeug im Vollbohren durchgeführt werden. Bis zu einem Bohrdurchmesser von 150 mm wird mit angetriebenem Werkstück und stehendem Werkzeug gearbeitet.

Eine Kombination von drehendem Werkzeug und drehendem Werkstück ist auch möglich, so der Hersteller. Die Spannung des Werkstückes erfolgt über Kraftspindeln mit vier Spannbacken.

Die Anzahl der Werkzeug- und Werkstücklünetten wird in Absprache mit dem Kunden festgelegt. Optionales Zubehör wie Bohrrohre, Bohrwerkzeuge, Späneförderer, Spänezentrifuge und Öl-Kühlschmiereinrichtungen können komplett oder teilweise beigestellt werden.

Rottler Maschinenbau GmbH, Halle 15, Stand A53

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