Rösler Oberflächentechnik Rundvibratorenanlage reduziert Bearbeitungszeiten und gewährleistet hohen Materialabtrag

Redakteur: Claudia Otto

Initiiert durch die enge Kooperation mit einem Luftfahrtunternehmen, hat Rösler eine High-Speed-Vibratorenanlage entwickelt. Nach Unternehmensangaben reduziert die Maschinenreihe die Bearbeitungszeiten fast um die Hälfte im Vergleich zu herkömmlicher Rundvibratorentechnik.

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Zahlreiche Gleitschliffanlagen zum Schleifen, Glätten und Polieren unterschiedlicher Turbinenschaufeln sind bei diesem Luftfahrtunternehmen, einem Turbinenschaufelhersteller, bereits im täglichen Einsatz. Urtypisch für hohe Belastungen der Sicherheitsteile ist die Verwendung hochwertiger Werkstoffe wie nickellegierter Spezialstähle und Titan.

Bei der Oberflächenbearbeitung der Schmiedeteile bedeutet dies viel Zerspanungsarbeit und somit lange Schleifzeiten. Um diese so kurz wie möglich zu halten, ist die Fliehkraftanlagentechnik, die bis zu 30 × intensiver ist als herkömmliche Vibratoren, im Einsatz.

Begrenzt wird die sehr leistungsfähige Maschinentechnik jedoch durch die Bauteilgröße und Wirtschaftlichkeit der unterschiedlichen Turbinenschaufeln. Deshalb empfahl Rösler dem Kunden, für diese Werkstückgruppe zusätzlich Vibratoren der Euro-Baureihe einzusetzen.

Vibratoren verkürzen Schleifzeit deutlich

Dabei sind in manchen Arbeitgängen Bearbeitungszeiten von bis zu 15 h nötig. Gemeinsam entwickelte man die Idee, die Schleifzeiten bei derartigen Spezialanwendungen deutlich zu verkürzen. Zahlreiche Ansatzpunkte gab es, um auf Basis der Rundvibratorenbaureihe Euro die Voraussetzungen für Mehrleistung zu schaffen.

Das Kernstück dabei: ein Hochleistungs-Antriebsaggregat mit 12,5 kW Antriebsleistung. Aber auch Arbeitsbehälter, Maschinenunterbau, die Federlagerung sowie weitere Details des Arbeitsbehälters sind überdacht und angepasst.

Laufzeit durch Vibratoren um die Hälfte reduziert

Neuentwicklungen nehmen bei Rösler zuerst den Weg über das Testzentrum, um die Leistung und Eigenschaften auf Herz und Nieren erproben zu können. In der Leistungsaufnahme zeigte sich schnell, was von dieser Neuentwicklung zu erwarten ist. Bei gleichem Materialabtrag im Vergleich zu herkömmlichen Vibratoren konnten Laufzeitreduzierungen um nahezu die Hälfte erzielt werden, wie es heißt.

Inzwischen sind neben der Testmaschine einige weitere Anlagen beim Kunden im Einsatz. Der Kunde profitiere von der verkürzten Schleifzeit und dem hohen Materialabtrag bei knapp 40?% Mehrverbrauch an Schleifkörpern.

Rösler Oberflächentechnik GmbH, Halle 1, Stand E18

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