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Starlinger auf der K 2016 Runter mit dem Mief, rauf mit der Regranulatqualität

| Redakteur: Peter Königsreuther

Viele Recycler kennen das: stark riechende Regranulate durch flüchtige Verunreinigungen aus Post-Consumer-Kunststoffabfällen. Wie dem Problem beizukommen ist, zeigt eine Idee des Wiener Unternehmens Starlinger recycling technologie auf der K 2016 in Halle 9 am Stand D21.

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Stinkt Ihnen ihr Recyclingergebnis zum Himmel? Starlinger zeigt auf der K 2016 in Düsseldorf eine neuartige Technik, die flüchtigen Verunreinigungen im Recyclat das Leben schwer machen, wie es heißt, und nicht zuletzt so für hochwertigeres Regranulat sorgt.
Stinkt Ihnen ihr Recyclingergebnis zum Himmel? Starlinger zeigt auf der K 2016 in Düsseldorf eine neuartige Technik, die flüchtigen Verunreinigungen im Recyclat das Leben schwer machen, wie es heißt, und nicht zuletzt so für hochwertigeres Regranulat sorgt.
(Bild: Starlinger)

Sie möchten hochwertiges Regranulat produzieren, aber Ihr Eingangsmaterial hat einen starken Geruch, und das daraus produzierte Regranulat ebenso? Vor diesem Problem stehen viele Kunststoffrecycler – vor allem, wenn es um die Aufbereitung von Polyolefinverpackungen geht, wie Starlinger betont. Recycler von Post-Consumer-Kunststoffabfällen haben also es häufig mit Materialien zu tun, die migrierte Substanzen aus Nahrungsmitteln, Kosmetika, oder Reinigungsmitteln enthalten, erklärt der Aussteller. Aber auch Rückstände von Monomeren, Oxidation, Hydrolyse und Zersetzungsprodukte (VOCs – flüchtige Verunreinigungen) könnten dafür verantwortlich sein, dass recycelte Pellets einen unerwünschten Geruch haben.

Selber riechen macht schlauer

Starlinger stellt nun auf der K 2016 eine Technologie vor, welche die Geruchsentwicklung während und nach dem Recyceln stark reduziert und es Recyclern ermöglicht, ihr Endprodukt mittels „Up-Cycling“ hochwertiger zu machen. Das Verfahren funktioniert laut Starlinger ohne Additive und erzielt ausgezeichnete Resultate hinsichtlich Granulatqualität und permanenter Geruchsminderung. Der Geruchsreduktionsprozess besteht dabei aus drei Schritten: der Materialvorbereitung im Smart Feeder, wo das Eingangsmaterial erhitzt und homogenisiert wird, bis der ideale Betriebspunkt erreicht ist, dem C-VAC-Entgasungsmodul, das die Schmelzeoberfläche um 300 % vergrößert und so für höchstmögliche Entgasungseffizienz sorgt und die Geruchsentfernungs-Einheit, die dem Regranulat quasi den letzten Schliff verleihe. Das Ergebnis beschreibt Starlinger als hochwertiges, permanent geruchsfreies Regranulat von bester Qualität, das in vielen Anwendungen eingesetzt werden kann.

Riechen Sie den Unterschied, so wirbt das Unternehmen für einen olfaktorisch beeindruckenden Besuch am Messestand, und vergleichen Sie unterschiedliche Eingangsmaterialien und die zugehörigen Regranulate, die mithilfe des neuartigen Geruchsreduktionsverfahrens hergestellt wurden. MM

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