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ERP Sage unterstützt Marussia im Rennen um die Pole Position

| Redakteur: Ken Fouhy

Eine Formel-1-Mannschaft ist ähnlich komplex wie ein mittelständischer Produktionsbetrieb zu führen, meint Marussia-F1-Teamleiter Graeme Lowdon. Die Autos müssen selbst konstruiert und hergestellt und mit Zulieferern abgestimmt werden. Seit diesem Jahr ist der ERP-Anbieter Sage auch Sponsor von Marussia F1.

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Sage sponsert Marussia F1 Mannschaft - hier freies Training der F1 Mannschaften in Barcelona.
Sage sponsert Marussia F1 Mannschaft - hier freies Training der F1 Mannschaften in Barcelona.
(Bild: Fouhy)

Jedes Auto besteht aus etwa 4500 Teilen, die mit kürzester Lieferzeit auch als Ersatzteil an der Rennstrecke verfügbar sein müssen. „Um rund um die Welt bei jährlich 20 Formel-1-Rennen erfolgreich zu sein, müssen wir die Lieferketten von der eigene Produktion bis zu der Garage an der Rennstrecke voll im Griff haben“, sagt Lowden. Um diese Komplexität Herr zu werden, hat Marussia die Enterprise Resource Planning X3 Software von Sage, Newcastle, England, installiert.

ERP-System von Sage hilft bei der Verwaltung der Ersatzteile für F1-Rennen

Die Implementierungszeit vom ersten Gespräch bis zur Live-Schaltung des Systems betrug acht Wochen, sagt Lowden. „Heute wissen wir welche Teile im Auto eingebaut sind, welche an der Rennstrecke sind und welche wir im Lager haben; so sind wir viel effizienter als andere Teams die dieses Wissen nicht haben.“ Nach Aussage von Lowden ist der etwa 60-Mio.-Euro-Etat von Marussia F1 um den Faktor 4 bis 5 geringer als der von führenden F1-Mannschaften.

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