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Leichtbau

Salzgitter-AG bietet Optimierungen für den Leichtbau mit höherfesten Stählen

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Publikumsmagnet ist ein Bentley Mulsanne: Mit V8-Motor 6,75 l Hubraum und 550 PS zieht er Messebesucher magisch an. Für diesen Wagen fertigt Salzgitter Automotive Engineering rund 100 Karosserieteile im Presswerk Osnabrück: unter anderem Türen, Dach, Seitenteile, Motorhaube und Boden. Alles Tiefziehteile aus hochfestem Stahl oder Aluminium.

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Die Kombination von Hydroforming mit anspruchsvollen Vorformen führt zu Automobilteilen, die weitere CO2-Einsparung versprechen. Bild: Salzgitter-AG
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Großexponat der Salzgitter AG verdeutlicht, welche Anforderungen die Kunden an die Produkte des Stahl- und Technologiekonzerns stellen. Hohe Priorität haben Leichtbau, Verarbeitung und Korrosionsschutz. Letzteres wird mit der Zink-Magnesium-Beschichtung Stroncoat erreicht.

Dieser Schmelztauchüberzeug verbessert die Schutzwirkung trotz halber Schichtdicke. Die modifizierte Schicht Folastal Stroncoat findet sich etwa in der Baubranche für Fassadenverkleidungen. Sie wurde von der Salzgitter-Flachstahl und Salzgitter-Mannesmann Forschung entwickelt.

Auf Leichtbau setzt Peiner-Träger mit dem Sortiment aus Formstahl und Breitflanschträgern. Gefertigt aus hochwertigen Legierungen, mit denen man den Stahlleichtbau technisch und wirtschaftlich vorantreiben will. Dieses Ziel verfolgt auch Salzgitter-Hydroforming bei Abgassystem- und Strukturteilen für Automobile. Die Kombination von Hydroforming mit anspruchsvollen Vorformen soll zur CO2-Senkung beitragen.

Im Automobilbau sei das Leichtbaupotenzial noch nicht ausgeschöpft. Das zeigt Salzgitter-Mannesmann-Precision bei Rohrprodukten aus höherfesten Stählen.

Für diese geschweißten- und nahtlosgezogenen Präzisionsteile wurden Legierungen entwickelt, mit denen sich laut Salzgitter nicht nur die Anwendungsgrenzen des Stahlleichtbaus erweitern lassen.

Salzgitter AG auf der Hannover-Messe 2011: Halle 5, Stand A14

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