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Salzgitter schreibt wieder schwarze Zahlen

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Salzgitter rechnet für den Unternehmensbereich Stahl bis zum Jahresende mit einer relativ stabilen Umsatzentwicklung, wobei die Ergebnisse der Produktbereiche Flachstahl und Grobblech deutlich besser ausfallen werden, als diejenigen des Träger- und Spundwandbereiches. Vor allem aufgrund der anhaltend schwachen Auslastung dieser Produktbereiche wird nicht davon ausgegangen, dass das Resultat des Stahlsegments im vierten Quartal den aufgelaufenen Verlust der ersten neun Monate kompensieren kann.

Stahlhandel von Salzgitter sollte weiterhin gute Erträge erwirtschaften

Die solide Geschäftsperformance des Handelsbereiches sollte anhalten. Wegen der zwischenzeitlich gestiegenen Wiederbeschaffungspreise werden sich die Roherträge im Lagergeschäft gegen Ende des Geschäftsjahres verringern. Hingegen setzt das internationale Trading seine stabile Entwicklung fort. Der Unternehmensbereich wird das Geschäftsjahr 2010 mit einem vorzeigbaren zweistelligen Millionengewinn abschließen, wie Salzgitter erwartet.

Im Unternehmensbereich Röhren hat sich der Auftragseingang in den meisten Produktbereichen zwar deutlich belebt, aber erst ab der zweiten Jahreshälfte waren vereinzelte Erlösverbesserungen zu erzielen. Die im Auftragsbestand befindlichen längerfristigen Lieferverträge im Projekt- und Automobilgeschäft üben noch einen spürbar dämpfenden Effekt auf die Ergebnisentwicklung des Segments aus. Insgesamt dürfte ein mindestens ausgeglichenes Ergebnis darstellbar sein.

Salzgitter-Unternehmensbereich Dienstleistungen bleibt auf gutem Niveau

Umsatz und Vorsteuerresultat des Unternehmensbereiches Dienstleistungen werden infolge der anhaltend zufriedenstellenden Produktionstätigkeit der Stahlgesellschaften auch in den kommenden Monaten auf dem nunmehr erreichten Niveau rangieren.

Aufgrund der Belebung der Absatzmärkte sowie mithilfe der positiven Effekte des Maßnahmenprogramms zur Effizienzsteigerung soll sich die Ergebnislage des Unternehmensbereiches Technologie weiter verbessern. Die Resultate sollten sich im vierten Quartal in Richtung Breakeven bewegen, wie Salzgitter erwartet. Insgesamt wird daher für das Geschäftsjahr 2010 ein gegenüber dem Vorjahr drastisch reduzierter Vorsteuerverlust erwartet.

Salzgitter hält schwarze Zahlen im Gesamtjahr 2010 für erreichbar

Zusammengefasst und unter Abwägung aller zurzeit erkennbaren Risiken und Potenziale halten wir im laufenden Geschäftsjahr einen Vorsteuergewinn im niedrigen zweistelligen Millionenbereich für erreichbar.

Wie schon in den vergangenen Jahren weist Salzgitter darauf hin, dass Chancen und Risiken aus aktuell nicht absehbaren Erlös-, Vormaterialpreis- und Beschäftigungsentwicklungen sowie Veränderungen von Währungsparitäten und Metallpreisen den Abschluss des Geschäftsjahres 2010 noch beeinflussen können. Zusätzliche positive oder negative Effekte könnten sich aus strukturellen und methodischen Veränderungen ergeben; hierzu zählten insbesondere Bewertungsansätze gemäß IFRS-Standards und deren Handhabung. Die hieraus resultierende Schwankungsbreite des Konzernergebnisses vor Steuern könne ein beträchtliches Ausmaß sowohl in negativer als auch positiver Richtung annehmen.

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