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Salzgitter wächst kräftig bei Stahl und Handel

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Der Unternehmensbereich Röhren setzte seine allmähliche Erholung im ersten Vierteljahr 2011 fort: So verzeichneten die meisten Produktsegmente eine Belebung ihres Auftragszulaufs. Der Außenumsatz verblieb mit 445,2 Mio. Euro auf dem Niveau des Vergleichsquartals, das noch von vor der Wirtschaftskrise gebuchten Großrohraufträgen geprägt war (erstes Quartal 2010: 449,4 Mio. Euro).

Salzgitter steigert Gewinn mit Röhren deutlich

Hingegen erhöhte sich das Ergebnis vor Steuern auf 14,7 Mio. Euro (erstes Quartal 2010: 2,6 Mio. Euro). Hierzu trug insbesondere der Ergebnisumschwung des Präzisrohrgeschäfts bei.

Der Unternehmensbereich Dienstleistungen profitierte im ersten Quartal 2011 von der hohen Auslastung der übrigen Konzerngesellschaften, vor allem des Stahlbereiches. Auch externe Kunden fragten Leistungen und Produkte der Division stärker nach.

Der Außenumsatz wuchs dementsprechend um 36% auf 119,5 Mio. Euro (erstes Quartal 2010: 88 Mio. Euro). Mit 5 Mio. Euro Vorsteuergewinn (erstes Quartal 2010: 5,1 Mio. Euro) wurde erneut ein erfreuliches Ergebnis erwirtschaftet.

Unternehmensbereich Technologie schreibt weiter rote Zahlen

Wegen der stetig verbesserten Auftragslage bei Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränkeindustrie sowie des lebhaften Geschäfts mit Serviceleistungen und Ersatzteilen stieg der Außenumsatz des Unternehmensbereiches Technologie in den ersten drei Monaten 2011 um mehr als ein Fünftel auf 242,9 Mio. Euro (erstes Quartal 2010: 199,8 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern kam wegen der wenig zufriedenstellenden Erlösqualität im Projektgeschäft bei –8,3 Mio. Euro aus (erstes Quartal 2010: –13,3 Mio. Euro).

Der vom Halbzeuggeschäft mit Konzernfremden generierte Außenumsatz des Bereiches Sonstiges/Konsolidierung erhöhte sich im ersten Vierteljahr auf 19,2 Mio. Euro (erstes Quartal 2010: 13,8 Mio. Euro). Der Gewinn vor Steuern betrug 12,2 Mio. Euro (erstes Quartal 2010: 15,5 Mio. Euro). Die Beteiligung an der Aurubis AG trug nach Abzug der gemäß IFRS obligatorischen Kaufpreisallokation (–4,8 Mio. Euro) 29 Mio. Euro Gewinn nach Steuern bei (erstes Quartal 2010: 11,2 Mio. Euro nach 1,2 Mio. Euro Kaufpreisallokation).

Salzgitter erwartet positive Stahlnachfrage, aber volatile Preise

Die Beschäftigungsperspektiven der meisten Stahlverarbeiter sind weiterhin als positiv zu bewerten. Anders als im Vorjahr wird die Stahlnachfrage nicht mehr vornehmlich vom Lagerzyklus, sondern vom robusten realen Bedarf gestützt, mit Ausnahme der Bauwirtschaft.

Angesichts der hohen Stahlpreisvolatilität dürften viele Abnehmer allerdings bei einem vorsichtigen Buchungsverhalten bleiben. Dies sollte den Bestandsaufbau bei Verbrauchern und Händlern in Grenzen halten und somit den Markt stabilisieren.

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