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Instandhaltung SAP-Standard zur Instandhaltung in 30 Tagen einsatzfähig

| Redakteur: Claudia Otto

Wer Instandhaltung auf Zuruf bewältigen muss, wünscht sich eine unkomplizierte Software zur Planung und Abwicklung von Reparaturmaßnahmen. Dass ein großes deutsches Softwareunternehmen ein schlankes System anbietet, das gleichzeitig schnell einzuführen ist, wissen die wenigsten.

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In vielen mittelständischen Unternehmen rotiert das Instandhaltungsteam und bearbeitet die Aufträge nach dem Prinzip: Wer am lautesten ruft, dem wird geholfen. (Bild: Salt Solutions)
In vielen mittelständischen Unternehmen rotiert das Instandhaltungsteam und bearbeitet die Aufträge nach dem Prinzip: Wer am lautesten ruft, dem wird geholfen. (Bild: Salt Solutions)

Instandhaltung bedeutet im Mittelstand oft Hilfe auf Zuruf: Störungen werden per Telefon, E-Mail, Fax oder persönlich gemeldet und eine Reparatur angefordert. Das Instandhaltungsteam rotiert und arbeitet die Aufträge nach dem Prinzip ab: Wer am lautesten ruft, dem wird als Erstem geholfen. Die Wartungsplanung selbst erfolgt mittels eines riesigen Papierausdrucks an der Wand. Die Pläne liegen als Textdokumente verstreut auf Laufwerken, dokumentiert wird auf Karteikarten und Listen.

Bei dieser Arbeitsweise wird irgendwann der Ruf nach einem Instandhaltungsinstrument laut. Das Marktangebot dazu ist zwar groß, aber intransparent. Der Funktionsumfang und die Kosten können nur schwer verglichen werden, die Auswahl eines geeigneten Instruments kostet Zeit und Geld – Dinge, die eine Instandhaltungsabteilung meist nicht hat.

Standard-SAP-Modul kennt alle Geschäftsprozesse der Instandhaltung

Wohl dem, der SAP im Einsatz hat: Im Standardauslieferungsumfang des SAP-ERP (Enterprise Resource Planning) ist ein Modul namens EAM (Enterprise Asset Management, früher PM für Plant Maintenance) enthalten. Oft wird es nicht genutzt – nicht zuletzt deswegen, weil niemand weiß, dass es keine zusätzlichen Lizenzkosten verursacht. Zudem haben viele Nutzer im Kopf, dass eine SAP-Einführung langwierig, mühsam und teuer werden kann.

Dabei kennt SAP-EAM alle erdenklichen Geschäftsprozesse in der Instandhaltung. Vom einfachen Meldewesen über die Auftragsabwicklung bis zur komplexen Wartungsplanung unter Einbeziehung verschiedener Faktoren. Die Fremdabwicklung ist genauso Bestandteil wie die Planung und Erfassung von Personal- und Materialkosten.

ERP-Modul bringt schnell Ordnung in die Instandhaltungsaufträge

So können bereits mit wenig Einführungsaufwand das Meldewesen und die Auftragsabwicklung genutzt werden, was zu einer Beendigung der Anruf- und Zurufkultur bei Störungen führt. Alle Meldungen werden elektronisch erfasst und in der Meldeliste des zuständigen Instandhalters angezeigt. Dabei kann dann priorisiert und entschieden werden, wer wann welche Reparaturen durchführt.

Nutzt man Instandhaltungsaufträge, können auch noch Material- und Personalkosten geplant und rückgemeldet werden. Die Integration in andere SAP-Module und somit in andere Unternehmensbereiche ist damit gewährleistet.

Înstandhaltung im ERP-Modul transparent gemacht

Zusätzlich lässt sich die komplette Wartungsplanung und -umsetzung im EAM realisieren. Die Wartungspläne in Textform werden als Arbeits- und Wartungspläne ins EAM übernommen und bilden die Grundlage für die automatische Terminierung und Auftragsgenerierung. Das SAP-Standard-Listensystem bietet viele Auswertemöglichkeiten, sodass sämtliche Meldungen, Reparaturen und Wartungen jederzeit transparent sind.

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