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Absaug- und Filteranlagen

Saubere Luft mit System

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Die Luft wird an den Schweißarbeitsplätzen gleichzeitig erfasst und über Rohrleitungen zum Filtersystem Filtercube geleitet. In der GTS verlaufen die Rohrbahnen rechts und links an den Längsseiten der Halle und führen die schadstoffhaltige Luft bei einem Luftvolumenstrom von 1.250 m³/h zu einer 15-kW-Filteranlage mit Seitenkanalverdichter (Zentralabsaugung). In der Schlosserei hingegen wird die schadstoffhaltige Luft bei einem Luftvolumenstrom von 300 m³/h je Anlage über mehrere kürzere Leitungsbahnen zu zwei Filteranlagen mit 5,5-kW-Motor geleitet (Gruppenabsaugung). Hier können die Anlagen samt Rohrleitung schnell abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden, um die Produktion kurzfristig umzustrukturieren.

Filteranlagen passen in jede Ecke

In beiden Fällen sind die Filteranlagen und das Schalldämmgehäuse außerhalb der eigentlichen Produktion aufgestellt. Dies spart Platz – und war ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidungsfindung. „Uns hat vor allem überzeugt, dass die Anlagen so kompakt sind und praktisch in jede Ecke passen, ohne die Fertigung zu beeinträchtigen“, erklärt Heitmann. Weitere Vorteile der Zentral- beziehungsweise Gruppenabsaugung gegenüber dem Einsatz von Einzelplatzabsaugungen: Die Staubpartikel werden an einer Stelle gesammelt, was die Entsorgung vereinfacht. Die Wartung konzentriert sich auf einen Punkt. Das spart Zeit.

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Auch das Thema Energieeinsparung spielte eine erhebliche Rolle bei der Entscheidung zugunsten des Systems. Bei der Auslegung haben die Teka-Ingenieure die Anlagentechnik dem realen Bedarf angepasst. Hierfür haben sie die tatsächliche Auslastung der Schweißbrenner ermittelt. In der Schlosserei stehen beispielsweise 13 Arbeitsplätze zur Verfügung. Diese sind jedoch nicht über den gesamten Tag hinweg zu 100 % belegt, sondern zu 70 %. Eine Möglichkeit, Energie zu sparen, wäre die Anlagentechnik kleiner zu dimensionieren. Amazone hat sich stattdessen entschieden, diese mit Frequenzumrichtern samt Absperrschibern ausstatten zu lassen. Diese sorgen dafür, dass der Volumenstrom immer dem jeweiligen Bedarf, das heißt der Zahl der aktiv genutzten Schweißplätze, angepasst ist. Durch den Einsatz der energiesparenden Technik lässt sich der Energieverbrauch erheblich drosseln. Darüber hinaus bleibt die maximale Flexibilität in der Produktion erhalten. Denn zu saisonalen Spitzenzeiten kann die Absaugleistung flexibel nach oben gefahren werden. Herzstück der Filteranlagen, sind Patronen der Staubklasse M. Sie entfernen Partikel gemäß DIN EN 60335-2-69 zu mehr als 99,9 %. Ihr Reinigungsgrad ist so hoch, dass die saubere Warmluft anschließend in den Arbeitsraum zurückgeführt werden darf, was besonders im Winter Energiekosten spart.

Hilmar Heitmann zieht ein positives Fazit – sowohl was die Planung und Montage als auch die Leistung der Anlagen angeht: „Die Entscheidung für Teka ist uns leicht gefallen. Wir hatten von der Beratung her das beste Gefühl und waren sicher, dass wir Anlagen erhalten, die zu unseren individuellen Vorstellungen passen. Bei der Montage stellte insbesondere die Schlosserei die Monteure vor große Herausforderungen, die sie sehr gut meisterten. Und wir sind nicht enttäuscht worden. Wir sind sehr zufrieden und würden nichts ändern“, so Heitmann.

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