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Panasonic Industry Europe auf der Euroblech 2018

Saubere Schweißnähte auch bei dünnem Blech

| Redakteur: Nadine Schweitzer

Das Robotersystem Tawers – The Arc Welding Robot System – ist die Basis der neuen Schweißverfahren.
Das Robotersystem Tawers – The Arc Welding Robot System – ist die Basis der neuen Schweißverfahren. (Bild: Panasonic)

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Ein robotergestütztes Schweißverfahren reduziert mit innovativer Prozessführung Schweißspritzer und Materialverformung auf ein Minimum.

Panasonic Robot & Welding, ein Geschäftsbereich von Panasonic Industry Europe, führt das als Super Active Wire Feed Process (S-AWP) bezeichnete neue Schweißverfahren des Unternehmens auf der Euroblech vor. Das Verfahren basiert auf dem Robotersystem Tawers – Tawers bedeutet The Arc Welding Robot System.

Das Robotersystem liegt auch der Tawers Super Active Technology zugrunde, einem spritzarmen Hochgeschwindigkeits-Schweißprozess, der ebenfalls auf dem Messestand demonstriert wird. Dabei könne man mit ausgewiesenen Schweißexperten von Panasonic ins Gespräch kommen, heißt es.

Akira Saito, Product Marketing Manager bei Panasonic Robot & Welding, gibt einen Einblick in S-AWP: „Dieser innovative Prozess vereint zwei Aspekte, von denen man bisher annahm, dass eine Kombination unmöglich wäre. Der erste zentrale Aspekt ist die kritische Stromstärke. S-AWP ist in der Lage, einen stabilen Kurzlichtbogen mit höherer Spannungseinstellung als nötig beizubehalten, bevor ein Langlichtbogen entsteht. Der zweite wichtige Aspekt ist das Humping. S-AWP verhindert das Humping – Aufwölben – des Lichtbogens sogar beim Hochgeschwindigkeitsschweißen. Das ist eine absolute Neuheit am Markt.“

Dank eines Pendeldrahtvorschubs, kombiniert mit einer laufend überwachten Stromkurve, die den Materialtransfer während des gesamten Kurzlichtbogen-Stromübertragungszykluses kontrolliert, lassen sich Schweißspritzer und Materialverformung den Angaben zufolge auf ein Minimum reduzieren. Auf diese Weise entstünden insbesondere bei der Verarbeitung sehr dünner Materialien saubere Schweißnähte. Möglich sei dies durch eine geringere Wärmezufuhr sowie einen höheren Materialeintrag im Schweißprozess.

Weil die Anzahl der Kurzschlüsse beim Materialtransfer während des Schweißens deutlich erhöht wurde, seien die Tropfengröße und die Spritzer drastisch reduziert worden. Darüber hinaus würden Störungen durch nachgelagerte Vibrationen im Schmelzbad nahezu vollständig eliminiert.

Unabhängig vom Schweißmaterial und vom Prozess, ob kontinuierliches MIG-Schweißen oder Steppnahtschweißen, Stahl-MAG-Schweißen von sehr dünnen Blechen oder das Schweißen von Austenitstahl – Panasonic habe die richtige Lösung für individuelle Schweißanforderungen, betont das Unternehmen.

Panasonic Industry Europe GmbH auf der Euroblech, Halle 13, Stand F44

Weitere Meldungen zur Euroblech finden Sie in unserem Special.

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