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Schaeffler steigert Umsatz und Gewinn

| Redakteur: Stefanie Michel

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler wächst im 1. Halbjahr 2016 weiter: Er konnte den Umsatz währungsbereinigt um rund 3 % auf 6,7 Mrd. Euro steigern, die EBIT-Marge auf 12,8 % verbessern und das Konzernergebnis um rund 60 % auf 494 Mio. Euro anheben.

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Klaus Rosenfeld: „Wir wachsen und haben uns bei allen relevanten Ergebnisgrößen verbessert.“
Klaus Rosenfeld: „Wir wachsen und haben uns bei allen relevanten Ergebnisgrößen verbessert.“
(Bild: Stefanie Michel)

Der Umsatz von Schaeffler lag in den ersten sechs Monaten 2016 bei 6,7 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungsumrechnungseffekte betrug das Wachstum 2,9 %. Die EBIT-Marge verbesserte sich um 0,5 %-Punkte auf 12,8 % (Vorjahr: 12,3 % vor Sondereffekten). Sondereffekte waren im ersten Halbjahr 2016 nicht zu verzeichnen. Das Konzernergebnis erhöhte sich um rund 60 % auf 494 Mio. Euro (Vorjahr: 309 Mio. Euro). „Unser Geschäft hat sich im ersten Halbjahr 2016 positiv entwickelt. Wir wachsen und haben uns bei allen relevanten Ergebnisgrößen verbessert“, sagte dazu Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, bei Vorlage der Geschäftszahlen des ersten Halbjahres.

Den Zwischenbericht für das 1. Halbjahr 2016 herunterladen

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Automotive-Sparte wächst, Industriegeschäft weiter schwierig

Das Automotive-Geschäft verzeichnete im ersten Halbjahr 2016 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5,4 % im Vergleich zum Vorjahr (mit Währungsumrechnungseffekten +2,2 %) und übertraf damit erneut das Wachstum der weltweiten Produktionsstückzahlen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (+2,2 %). Aus regionaler Sicht trug vor allem die starke Nachfrage in Greater China und Asien/Pazifik zum Umsatzanstieg bei.

In einem herausfordernden Marktumfeld entwickelte sich der Umsatz im Industriegeschäft im zweiten Quartal 2016 gegenüber dem ersten Quartal stabil. Hierzu trug insbesondere die Region Europa mit einem leichten Wachstum bei. Im ersten Halbjahr sanken die Umsätze währungsbereinigt um 4,9 % (mit Währungsumrechnungseffekten -7,2 %) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Während einzelne Sektoren (Wind, Zweiräder und Aerospace) deutliche Wachstumsraten verzeichneten, wirkten sich konjunkturelle Unsicherheiten vor allem im Sektor Raw Materials sowie Industrial Distribution negativ auf die Umsatzentwicklung aus.

Größter Umsatzzuwachs in Asien durch Automotive-Geschäft

In den vier Regionen der Schaeffler Gruppe verlief die Umsatzentwicklung unterschiedlich. Die Umsätze in der Region Europa stiegen währungsbereinigt um 2,7 % (mit Währungsumrechnungseffekten +1,4 %). Die Region Americas verzeichnete währungsbereinigt ein leichtes Umsatzplus von 0,3 % (mit Währungsumrechnungseffekten -5,5 %). Hier spiegelte sich neben dem rückläufigen Industriegeschäft auch die unsichere wirtschaftliche Lage Brasiliens wider. Getrieben durch das gute Automotive-Geschäft stiegen die Umsätze in den Regionen Greater China und Asien/Pazifik währungsbereinigt um 5,3 % (mit Währungsumrechnungseffekten +0,9 %) bzw. 5,9 % (mit Währungsumrechnungseffekten: +2,0 %).

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