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Schaeffler unterstützt Teams der Formula Student Germany

| Autor/ Redakteur: Ullrich Höltkemeier / Jürgen Schreier

Die Formula Student Germany (FSG) ging vom 29. Juli bis zum 3. August am Hockenheimring an den Start. Bei dem internationalen Konstruktionswettbewerb traten Studenten in ihren selbstgebauten Rennwagen gegeneinander an. Mit dabei ist Automobilzulieferer Schaeffler, der seine Teams mit Material und Know-how unterstützt.

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Beste Platzierung eines deutsches Teams: Formula Student Germany (Combustion) Platz 2 Team Universität Stuttgart (Hauptsponsor Schaeffler).
Beste Platzierung eines deutsches Teams: Formula Student Germany (Combustion) Platz 2 Team Universität Stuttgart (Hauptsponsor Schaeffler).
(Bild: Höltkemeier)

Die Formular Student Germany 2014 bricht alle Rekorde: Für den Wettbewerb hatten sich in diesem Jahr 115 Teams aus 38 Ländern angemeldet – 75 davon gingen vom 29. Juli bis zum 3. August auf dem Hockenheimring in zwei Kategorien an den Start: Bei der Formula Student Combustion (FSC) traten Boliden mit traditionellen Verbrennungsmotoren gegeneinander an, die Formula Student Electric (FSE) ist für elektrisch angetriebene Fahrzeuge vorgesehen.

Ingenieurnachwuchs zielgerecht fördern

Während beim Formel 1 Spektakel das Rennen alles entscheidet, haben die Teams in der Formula Student Germany bis zum Start bereits einen Großteil der Arbeiten erledigt, die für den Sieg gewertet werden. Denn hier zählt nicht nur das Rennen, sondern auch der Weg dahin. Ausrichter der Formula Student Germany ist der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Dort sieht man in dem Wettbewerb eine hervorragende Basis, den Ingenieurnachwuchs zielgerecht zu fördern.

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In der Formula Student Electric, der 2010 eingeführten Rennkategorie mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen, sind in diesem Jahr 40 Teams aus neun europäischen Ländern am Start. In der klassischen Formula Student Combustion sind 75 Teams aus ganz Europa sowie aus den USA, Australien, Ecuador, China, Indien und Thailand gemeldet.

Rennwagen in verschiedenen Disziplinen

Auf der Strecke messen sich die Rennwagen in verschiedenen Disziplinen wie Achter-Fahren, Beschleunigungstests, Autocross und Langstreckenrennen. Dabei müssen die Rennwagen Schnelligkeit, Haltbarkeit, optimales Handling und Zuverlässigkeit beweisen. Eine Jury aus Experten der Motorsport-, Automobilhersteller- und Zulieferindustrie bewertet zudem die Konstruktion sowie den Kosten- und Businessplan jedes Teams.

Wobei nicht vergessen werden sollte, dass hier nicht erfahrene Ingenieure, sondern Studenten bei der Arbeit sind. To finish first, you first have to finish – Zuverlässigkeit steht im Lastenheft der Jungingenieure ganz weit oben. Das zeitliche Engagement des Teams ist dabei sehr beachtlich: Bis zu zwölf Stunden täglich verbringen die Studentinnen und Studenten mit der Konstruktion und Entwicklung der Rennwagen – eine große Leistung neben Studium, Nebenjob und Privatleben.

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