Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Otec

Schleppfinishing verbessert Qualität von Umform- und Stanzwerkzeugen

24.01.2008 | Redakteur: Jürgen Schreier

Zur Auslegung von Anlagen für das Schleppfinishing von Werkzeugteilen sind genaue Angaben über das Maß der Kantenverrundung erforderlich.
Zur Auslegung von Anlagen für das Schleppfinishing von Werkzeugteilen sind genaue Angaben über das Maß der Kantenverrundung erforderlich.

Beim Herstellen und Nachschleifen von Umform- und Stanzwerkzeugen ersetzt das Schleppfinishing nicht nur die aufwändige Handarbeit mit Ölsteinen und beim Polieren, sondern erhöht auch die Qualität der Schneidkanten und -oberflächen. Das wirkt sich, wovon man sich am Otec-Stand auf der Nortec 2008 überzeugen kann, positiv auf die Werkzeugstandzeit aus.

Eine Beschädigung der Werkzeugteile beim Verrunden ist nach Angaben des Unternehmens ausgeschlossen. Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren wie Strömungsschleifen oder Handarbeit ist die Bearbeitung in der Schleppfinish-Anlage kostengünstiger und schneller.

Die erforderlichen Bearbeitungszeiten reichen von wenigen Sekunden – zum Beispiel für die Kantenverrundung bei dünnen Hartmetallstempeln zum Stanzen – bis maximal 2 Stunden bei Umformwerkzeugen mit relativ hoher Anfangsrauhigkeit.

Schleppfinishing kennt kaum Grenzen

Der Anwendung des Schleppfinish-Verfahrens sind bei Werkzeugen kaum Grenzen gesetzt. Generell lassen sich alle aufspannbaren Werkstücke bis zu 250 mm Länge und 200 mm Durchmesser bearbeiten. Werkzeuge zum Umformen oder Schneiden von Metallen oder Kunststoffen, die mechanischem Verschleiß unterliegen, mit einer Verschleißschutzschicht überzogen sind oder werden, erhalten dadurch eine reibungsoptimierte Oberfläche.

Bei Funktionsteilen wie Zahnrädern und Bauteilen für den Rennsport, die Luft- und Raumfahrtechnik ist das Schleppfinishing den Angaben zufolge eine wirtschaftliche und effektive Methode, um Oberflächen zu optimieren.

Otec auf der Nortec 2008: Halle A4, Stand A4.113

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 240037 / Umformtechnik)

Themen-Newsletter Produktion abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Industrial Usability 2019

Das Anwendererlebnis im Mittelpunkt

Wie sieht eine erfolgreiche UX-Strategie aus? Ein Glück in Sachen Alleinstellungsmerkmal: Eine für alle, die gibt es nicht. Dieses Dossier bietet verschiedene aktuelle Ansätze und Trends in der Industrial Usability. lesen

Effizienzsteigerung

Mit Künstlicher Intelligenz erfolgreich durchstarten

Wie Sie Ihr erstes KI-Projekt starten, wie sich die Branche verändern wird und welche Best Practices es heute schon gibt – hier finden Sie die Fakten und das nötige Grundlagenwissen! lesen