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Wellpappe

Schluss mit lustig bei Papierpreisen

23.09.2009 | Redakteur: Bernd Maienschein

Ende der Ruhephase: Wellpappen-Rohpapier auf der Basis von Altpapier steht aktuell vor einer Preiserhöhung von 50 bis 60 Euro/t — ein weiterer Aufschlag ist geplant. Bild: VDW
Ende der Ruhephase: Wellpappen-Rohpapier auf der Basis von Altpapier steht aktuell vor einer Preiserhöhung von 50 bis 60 Euro/t — ein weiterer Aufschlag ist geplant. Bild: VDW

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Mit den Papierpreisen geht es wieder aufwärts: Nach Angaben des Europäischen Wirtschaftsdienstes Euwid kündigen die Hersteller von Wellpappen-Rohpapier auf Altpapierbasis einstimmig die Umsetzung von Preiserhöhungen an.

In einem ersten Schritt sollen demnach noch im September 2009 die Preise um 50 bis 60 Euro pro Tonne angehoben werden. Ein weiterer Aufschlag in noch ungewisser Höhe sei für Oktober geplant.

Preiserhöhung für Wellpappe resultiert aus teurerem Altpapier

„Angesichts der seit März diesen Jahres immens gestiegenen Preise für Altpapier erstaunt uns dieser Schritt der Papierindustrie nicht“, kommentiert Norbert Julius, Vorsitzender des Verbandes der Wellpappen-Industrie e.V. (VDW), diese Ankündigung. „Immerhin hat sich der Preis für Altpapier aus Wellpappe in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt, bei gemischten Papieren sind die Erhöhungen teilweise noch dramatischer ausgefallen.“

Die Wellpappen-Hersteller bringen steigende Kosten auf Rohstoffseite ihrerseits in Bedrängnis. Denn der Papiereinkauf macht etwa 50% der gesamten Produktionskosten der Wellpappen-Industrie aus.

Nicht realisierte Preiserhöhungen bringen Wellpappen-Branche in Dilemma

„Viele unserer Mitglieder haben die Preissenkungen der vergangenen neun Monate in vollem Umfang an ihre Kunden weitergeben müssen, obwohl die in 2007/2008 gestiegenen Kosten noch nicht durch eigene Preiserhöhungen abgefangen werden konnten“, erläutert Dr. Oliver Wolfrum, Geschäftsführer des VDW, das Dilemma der Branche.

Der VDW vertritt seit 1948 die Interessen der deutschen Wellpappen-Industrie. Mit 32 Mitgliedsunternehmen (96 Werke) repräsentiert der Verband 90% des gesamten Wellpappen-Absatzes von knapp 4,5 Mio. t beziehungsweise 8,5 Mrd. m² (2008).

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