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Schmelzkern-Technik macht Flugzeuge nicht nur leichter

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Lange Erfolgsstory in Sachen Schmelzkern-Anwendung

„Die weltweite Luftfahrtindustrie wird durch den stetigen Metallersatz in wichtigen Anwendungen enorm gewinnen. Egmond hat hier bewiesenermaßen eine führende Rolle inne. Unser PEEK-Know-how und unsere Materiallösungen tragen dazu bei, diese Technologie zu nutzen, um einige der schwierigsten Herausforderungen bei Design und Produktion von komplexen Bauteilen erfolgreich anzugehen“, sagt Uwe Marburger, Aerospace Business Development Manager bei Victrex.

Für die Herstellung von kraftstoffführenden Bauteilen war bislang allgemein Aluminium spezifiziert; aber ein kohlenstofffaserverstärktes PEEK-Polymer zeigt gegenüber Aluminium eine überlegene Ermüdungsbeständigkeit. Gleichzeitig erfüllt der Werkstoff alle technischen Anforderungen für diese Anwendung. Dazu zählen etwa Steifigkeit, effektive FST-Eigenschaften (Flammschutz, Rauchentwicklung, Toxizität) und Beständigkeit gegen aggressive Chemikalien, darunter die für diese Luftfahrtanwendung wichtige Beständigkeit gegen Kerosin und die Hydraulikflüssigkeit Skydrol. Die Größe der Bauteile beträgt maximal 30 cm × 30 cm × 40 cm; der Prozess wird in der Regel für Produktionsläufe von bis zu 2000 Teilen verwendet.

Egmonds einzigartige Schmelzkern-Technologie weist bei der Verwendung von Victrex-PEEK eine langjährige Erfolgsbilanz auf. Das wichtigste Beispiel ist eine Kraftstoffpumpe für das Düsenflugzeug „Eurofighter Typhoon“, das in mehreren europäischen Ländern im Einsatz ist. Die Pumpe ist seit mehr als 20 Jahren erfolgreich im Einsatz. Weitere Informationen über Schmelzkern-Technologie von Egmond Plastic auf www.egmondplastic

MM

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