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Messer Cutting Systems Schneidsysteme: Bewährte Anlagen mit Leistungs-Update

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Messer Cuttiing Systems hat auf der diesjährigen Schweissen & Schneiden Schneidtechnologie und Autogentechnik zum Anfassen gezeigt.

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Dank der Prozessoptimierung beim Bohren können die Nebenzeiten jetzt deutlich reduziert werden.
Dank der Prozessoptimierung beim Bohren können die Nebenzeiten jetzt deutlich reduziert werden.
(Bild: Messer Cutting Systems )

Messer Cutting Systems hat die beiden bewährten Schneidanlagen Omni Mat und Multi Therm dynamischer gemacht und mit neuen Komponenten versehen. Bohrapplikationen werden immer öfter zum wichtigen Kaufkriterium, weshalb Messer Cutting nach eigenen Angaben bei der Omni Mat hierfür die Prozesszeiten deutlich verkürzt hat. Auch der mitfahrende Wechsler am Bohraggregat spare Nebenzeiten ein. Für effizientes und qualitativ hochwertiges Plasma-Fasenschneiden hat Messer den Skew Rotator Delta neu gestaltet und setzt beim Plasmaschneiden auf neue Stromquellen. Damit alle Features weiterhin bestmöglich zu bedienen sind, erhält der Bediener ein 24-Zoll-Touch-Bedienteil, wie es heißt.

Schön, wenn man sich einmal nicht entscheiden muss: Denn ob Faserlaser, Plasma, Autogenschneiden, Markieren oder alle Verfahren kombiniert – die Multi Therm hat sie alle an Bord. Hier sind nach Unternehmensangaben nun schnellere Schnitte möglich. Wem die Vorteile der Autogentechnik wichtig sind, aber die teils aufwendigen manuellen Vorarbeiten zu lästig waren, kann sich über die magnetische Höhenregelung freuen: Sie nimmt dem Bediener viele Aufgaben ab, kalibriert und optimiert die Regelkennlinie selbsttätig und stimmt sich auf den Brenner ab, wie es heißt. Selbst im Mehrbrennerbetrieb behalte das System den Überblick und verhindere, dass sich die Brenner gegenseitig „aus der Ruhe bringen“. Ein neuer Gurtfördertisch und Filter von Beuting sowie die einfache Anbindung via Ether CAT runden das Neuheiten-Paket für die Multi Therm ab, wie der Hersteller mitteilt.

Integration der Maschine in die Kundenprozesse

Mit dem Produkt Omni Link 2018 beschreitet Messer Cutting Systems nach eigenen Angaben den Weg Richtung 4.0 und rückt die Integration der Messer-Maschinen in die Geschäftsprozesse der Kunden in den Mittelpunkt. Durch Omni Link können die Maschinen beispielsweise an ein vorhandenes ERP-System angebunden und die Prozesse rund um die Arbeitsvorbereitung sowie an der Maschine optimiert werden, wie es heißt. Dabei setzt Messer auf intensive Beratung, um mit dem Kunden im Dialog die für ihn beste Lösung zu erarbeiten. Durch das Zusammenspiel aus Maschine, Software und Service ergeben sich nach Herstellerangaben oftmals Möglichkeiten, die Effizienz zu steigern oder den Automationsgrad der eigenen Produktion zu erhöhen.

Automatisierter Wechsel der Laserschneiddüsen

Laser-Schneidsysteme können heute in leicht bemannten Schichtbetrieben arbeiten und mehrere Aufträge ohne Stillstandzeiten abarbeiten. Maschinenbetreiber profitieren von der effizienteren Nutzung der Maschine mit immer weniger Personal. Das Ziel ist die volle Automatisierung und Autonomie der Laserschneidmaschine. Laser Nozzle Control (LNC) ist die Messer-Lösung für eine schnelle und zuverlässige Automatisierung aller Themen rund um die Schneiddüse. Es ermöglicht laut Hersteller eine Laserschneidmaschine mit Bearbeitungsqualität und Produktivität für jedes Material und jede Dicke zu betreiben und einen autonomen Betrieb zu erreichen. Neben den Vorteilen für die Schneidanwendungen werde das LNC der Lasermaschinen auch unter Industrie 4.0-Aspekten unterstützen, insbesondere im Bereich Automatisierung, Autonomie und Wartung.

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