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Igus baut Energieführungsprogramm weiter aus Schnell zu öffen und dicht

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Die Energierohre der Serie R2.1 von Igus, sind ab sofort in weiteren Größen und mit noch mehr Zubehör erhältlich.

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Igus präsentiert auf der EMO Hannover 2017 seine Energierohre der Serie R2.1, die ab sofort in neuen Größen erhältlich sind.
Igus präsentiert auf der EMO Hannover 2017 seine Energierohre der Serie R2.1, die ab sofort in neuen Größen erhältlich sind.
(Bild: Igus)

„Die spänedichten E-Rohre von Igus sind vor allem für den Werkzeugmaschinenbau sehr interessant, da hier oft eine sichere Energieführung im Spänebereich gefordert wird“, erklärt Lukas Czaja, Leiter Branchenmanagement Werkzeugmaschinenbau bei Igus. „Diese Branche steht vor der großen Herausforderung, den zunehmenden Preisdruck in Kombination mit rasant wachsenden technischen Anforderungen zu meistern. Die Serie R2.1 bietet hervorragenden Späneschutz, lässt sich effizient montieren und besticht zudem durch ein sehr gutes Preis-Leitungs-Verhältnis.“

Programmausbau für individuell schnellste Montage

Die komplett neue Baugröße mit 48 mm Innenhöhe ist als Variante mit innen zu öffnenden Deckeln erhältlich. Die Baugrößen mit 26 mm beziehungsweise mit 40 mm Innenhöhe sind nun ebenfalls als Varianten erhältlich, die im Außenradius geöffnet werden können. Mit diesem Programmausbau sei es möglich, dass die Anwender stets die Art der Befüllung bestimmen können, die für sie persönlich die unkomplizierteste Variante ist. Montage oder auch nachträgliche Befüllung können so sehr schnell erledigt werden.

Technische Kniffe für ruhige und leitungsschonende Energieführung

Die Deckel der Serie R2.1 sind bei allen Varianten aufschwenkbar und müssen zur Befüllung des Rohrs nicht komplett entfernt werden. Ihre Konturen sind glatt und die Wölbung und engen Fertigungstoleranzen garantieren, dass sich zwischen den Anschlägen keine Späne ansammeln. Glatte Innenkonturen der R2.1 und abgerundete Rast-Trennstege aus dem identischen Werkstoff sollen außerdem die innenliegenden Leitungen schonen. Die integrierte Rasterung sorgt zusätzlich für den Halt der Innenaufteilung, auch bei seitlich liegenden Anwendungen. Durch eine „Bremse“ an den Anschlägen der einzelnen Kettenglieder sei der Lauf der Kette hörbar leiser. Auch Vibrationen werden dadurch gemindert, sodass präzises Arbeiten am Werkstück gewährleistet werden kann, so der Hersteller. Und durch das doppelte Anschlagsystem kann das Energierohr hohe Zusatzlasten aufnehmen und selbst große freitragende Längen meistern. Mit den universellen Anschlusselementen des R2.1 lassen sich die Leitungen wahlweise innerhalb oder außerhalb des Kettenquerschnitts zugentlasten.

Im 2750 m² großen Testlabor von Igus wurde beim Spänetest belegt, dass die Rohre der Serie R2.1 zu den dichtesten Energierohren bei bewegten Anwendungen zählen. Bei diesem Labortest wird das Rohr kontinuierlich in einer Spänetrommel bewegt, die mit 2 kg Metallspänen unterschiedlichster Größe und Form befüllt ist. Nach 100.000 Zyklen wies das R2.1 der Baugröße 40 lediglich 0,5 g Späne im Innern auf, so das Unternehmen. (rs)

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